„Schule mit Herz“ in Aktion: Heinrich-Heine-Schule Karlshagen beteiligt sich am Kinderlebenslauf 2026

Der Kinderlebenslauf führt symbolisch quer durch Deutschland: In Form eines Staffellaufs wird ein Staffelstab von Ort zu Ort weitergetragen – auch über die Insel Usedom. Jede teilnehmende Gruppe gestaltet ihre Etappe individuell und setzt dabei ein sichtbares Zeichen der Unterstützung.
Auch unsere Schule war Teil dieser besonderen Aktion. Neben unseren Schülerinnen und Schülern unterstützten auch Eltern der Schule die Laufetappe aktiv. Darüber hinaus beteiligten sich Kinder unserer Schule, die zugleich im FSV Karlshagen Fußball spielen, und trugen so ebenfalls zum Gelingen der Aktion bei. Gemeinsam setzten alle Beteiligten ein starkes Zeichen der Gemeinschaft. Mit viel Motivation und Teamgeist wurde der Staffelstab entgegengenommen und weitergetragen – ein Moment, der den Zusammenhalt aller Beteiligten eindrucksvoll widerspiegelte.
Der Kinderlebenslauf wird neben dem Bundesverband Kinderhospiz auch von starken Partnern wie Porsche unterstützt, die zur Sichtbarkeit und Umsetzung des Projekts beitragen. Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem die klare Botschaft: Kein betroffenes Kind und keine Familie soll sich allein fühlen.
Als „Schule mit Herz“ war es für uns selbstverständlich, diese wichtige Initiative zu unterstützen. Die Teilnahme hat nicht nur sportlichen Einsatz gefordert, sondern auch das Bewusstsein für ein sensibles Thema gestärkt. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten dabei erleben, wie wichtig Gemeinschaft, Mitgefühl und soziales Engagement sind.
Wir sind stolz, Teil des Kinderlebenslaufs gewesen zu sein, und freuen uns darauf, auch in Zukunft ähnliche Projekte zu unterstützen.
Text und Fotos: Frau Braun

Freie Plätze zum Kindersachenflohmarkt des Schulvereins

Der Heinrich-Heine-Schulverein Karlshagen verwandelt Kinderkram in Flohmarkt-Schnäppchen.

Mach mit und hol dir deine Verkäufer-Nummer! So geht’s:

Melde dich einfach per Mail oder per WhatsApp an und sichere dir deine Verkäufer-Nummer:

info@schulverein-karlshagen.de oder 0176/73216277

Nach der Anmeldung bekommst du alle weiteren
organisatorischen Infos per Mail.

Teilnahmebedingungen: 5,-€ Startgebühr + 20% der Verkaufserlöse gehen an den „Heinrich-Heine-Schulverein e.V.“ und kommen den Schulkindern zugute.

Wir freuen uns auf eine bunte, fröhliche Auswahl an Kindersachen, Zubehör und Spielzeugen – und auf einen großartigen Tag!

– Euer Vorstand des Schulvereins –

 

 

Ein Sternenzelt in der Turnhalle der Heine-Schule Karlshagen

 

Durch eine kleine Luftschleuse betraten die Kinder und Jugendlichen gruppenweise das Sternenzelt – und mit den ersten Klängen der Eingangsmusik begann die Reise. Schon diese Atmosphäre war für viele ein unvergesslicher Moment.
Jede Klassenstufe erlebte eine eigene, altersgerechte Fulldome-Show – von einem Animationsfilm für die Kleinen über Mondlandung, Jahreszeiten und die Entstehung der Sonne bis hin zu den Weiten des Universums für die Großen.
Parallel dazu lud die Lernwerkstatt zum Mitmachen ein: An 15 Stationen zu Erde, Mond, Sonnensystem und Raumfahrt konnten die Schülerinnen und Schüler selbst tüfteln und ausprobieren – mit dem Astro-Pass und Stempel als kleines i-Tüpfelchen.
Fazit: Ein Projekttag, der noch lange nachhallt. Die Fragen hörten so schnell nicht auf – und das ist doch das Schönste, was Unterricht bewirken kann.
🔭 Mehr Infos: www.edudome.de
Text und Fotos: Frau Mueller

Kurs der 10. Klasse kocht international

Am Dienstagnachmittag vor den Osterferien roch es deshalb sehr lecker im ganzen Schulhaus.

So landeten als erster Gang Syrniki in der Pfanne und dann mit Zimt und Zucker auf dem Teller.

Als Hauptspeise konnten wir Chebureki und einen Rote-Bete-Salat verspeisen.

Den Abschluss bildeten dann die leckeren Ponchikis.

Das Fazit aller Köche: ein schön gedeckter Tisch, das Auge isst schließlich mit und es hat sehr gut geschmeckt!

 

Texte und Fotos: Frau Juretzko und Emma Keppler

 

Informationen des Bildungsministeriums zur Neuausrichtung der Inklusionsstrategie 2026

Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Neuausrichtung der Inklusionsstrategie unter dem Motto „Brücken bauen im Bildungsbereich“ so auszugestalten, dass Sie als Eltern ein noch stärkeres Wahlrecht erhalten. Zudem stärken wir das Bildungssystem für alle Schülerinnen und Schüler dahingehend, dass die Anzahl der Jugendlichen mit einem Schulabschluss erhöht und die Anschlussfähigkeit an die Berufsausbildung verbessert wird. Dieser Prozess wird in den kommenden zehn Jahren durch vielfältige Angebote begleitet.

Wahlrecht und Sicherheit für den Förderschwerpunkt „Lernen“

Wir verlängern die Frist zur organisatorischen Aufhebung der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen bis zum Jahr 2035. Wesentlich ist hierbei die Garantie, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen auch über das Jahr 2035 hinaus in eigenständigen Klassen lernen können. Geschützte Lernräume ermöglichen ihre individuelle Förderung, deshalb werden die Schülerinnen und Schüler nicht in andere Klassen integriert. Das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern bleibt.

Sie können entscheiden, ob Ihre Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern in einer Klasse lernen oder ob sie eine eigenständige
Klasse ausschließlich für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen besuchen. Gleichzeitig stärken wir die inhaltliche Qualität der Förderschulen: Die Stundentafel wird
stärker auf Berufsorientierung, lebenspraktische Kompetenzen und grundlegende Englischkenntnisse ausgerichtet. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung der Berufsorientierung sowie dem Erwerb von Grundkenntnissen im Fach Englisch. Dies erleichtert den Übergang in die berufliche Bildung. Zudem werden die Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert.

Das Fach „Handwerk“ wird in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 in Verbindung zur Arbeitswelt eingeführt. Es bildet die Grundlage für die spätere berufliche Orientierung, indem es erste Einblicke in handwerkliche und hauswirtschaftliche Tätigkeiten sowie in Berufsfelder gibt. In Jahrgangsstufe 9 wird im Rahmen der Berufsorientierung ein wöchentlicher Praxislerntag eingeführt. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit realen Berufsfeldern, schafft Erfolgserlebnisse und stärkt die Berufswahlkompetenz. Alle Schülerinnen und Schüler werden somit besser auf ihren beruflichen Weg und eine fundierte Berufswahlentscheidung vorbereitet.

Förderung stabilisieren – Integration ermöglichen

Auch im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung reagieren wir auf bestehende Herausforderungen. Die „Schulwerkstätten“ an weiterführenden Schulen werden auf die Jahrgangsstufen 8 und 9 ausgeweitet, die „Kleinen Schulwerkstätten“ an Grundschulen werden ausgebaut. Damit gewährleisten wir beständige Förderung und stabilisieren zugleich
die Regelklassen.

Brücke in Ausbildung und Fachkräftesicherung

Mit der „Praxisorientierten Berufsreife“ führen wir ab dem Schuljahr 2026/2027 einen zweijährigen Bildungsgang ein, der Theorie und Praxis eng verzahnt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern gezielt den Erwerb eines ersten anerkannten Schulabschlusses zu ermöglichen und den Übergang in Ausbildung zu sichern. Zukünftig können Jugendliche, die ein Mindestalter von 14 Jahren erreicht und sieben Schulbesuchsjahre durchlaufen haben, dieses Angebot nutzen. Der Zugang wurde verbessert und durchlässiger gestaltet. Auch für Schülerinnen und Schüler der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen ist, bei entsprechenden Lern- und Leistungsvoraussetzungen, ein Übergang in die „Praxisorientierte Berufsreife“ möglich.

Investitionen in Qualität

Die Unterstützung der Schulen intensivieren wir durch den Einsatz von zusätzlichem sonderpädagogischen Personal, um Lehrkräfte zu entlasten, die Qualität im gemeinsamen Unterricht zu stärken und Angebote zusätzlicher individueller Fördermöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Wir investieren dort, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird.

Zukunftskompetenzen fördern

Mit Unterrichtsangeboten wie „Globales Lernen“ und „Lebenspraxis“ stärken wir soziale, gesellschaftliche und alltagspraktische Kompetenzen. Gleichzeitig bauen wir begabungsfördernde Netzwerke aus. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zu stärken, um ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten dahingehend auszubauen, ihre Zukunft und Welt aktiv, nachhaltig und gerecht mitzugestalten. Inklusion bedeutet für uns nicht nur Unterstützung, sondern auch eine gezielte Förderung von Talenten und Potenzialen.

Strukturierte Umsetzung

Die Neuausrichtung der Inklusionsstrategie wird durch ein Begleitgremium mit fachlich ausgerichteten Unterarbeitsgruppen und einer strategischen Lenkungsgruppe gesteuert.
Netzwerktreffen auf Ebene der Staatlichen Schulämter sichern die Rückkopplung mit der Praxis. Die Umsetzung beginnt ab dem Schuljahr 2026/2027 und wird ab 2027/2028 landesweit greifen. Das Begleitgremium arbeitet bis zum Jahr 2035 kontinuierlich.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
gez. Dietrich Schwarz

Informationen des Bildungsministeriums zur Neuausrichtung der Inklusionsstrategie 2026