Kurs der 10. Klasse kocht international

Am Dienstagnachmittag vor den Osterferien roch es deshalb sehr lecker im ganzen Schulhaus.

So landeten als erster Gang Syrniki in der Pfanne und dann mit Zimt und Zucker auf dem Teller.

Als Hauptspeise konnten wir Chebureki und einen Rote-Bete-Salat verspeisen.

Den Abschluss bildeten dann die leckeren Ponchikis.

Das Fazit aller Köche: ein schön gedeckter Tisch, das Auge isst schließlich mit und es hat sehr gut geschmeckt!

 

Texte und Fotos: Frau Juretzko und Emma Keppler

 

Informationen des Bildungsministeriums zur Neuausrichtung der Inklusionsstrategie 2026

Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Neuausrichtung der Inklusionsstrategie unter dem Motto „Brücken bauen im Bildungsbereich“ so auszugestalten, dass Sie als Eltern ein noch stärkeres Wahlrecht erhalten. Zudem stärken wir das Bildungssystem für alle Schülerinnen und Schüler dahingehend, dass die Anzahl der Jugendlichen mit einem Schulabschluss erhöht und die Anschlussfähigkeit an die Berufsausbildung verbessert wird. Dieser Prozess wird in den kommenden zehn Jahren durch vielfältige Angebote begleitet.

Wahlrecht und Sicherheit für den Förderschwerpunkt „Lernen“

Wir verlängern die Frist zur organisatorischen Aufhebung der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen bis zum Jahr 2035. Wesentlich ist hierbei die Garantie, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen auch über das Jahr 2035 hinaus in eigenständigen Klassen lernen können. Geschützte Lernräume ermöglichen ihre individuelle Förderung, deshalb werden die Schülerinnen und Schüler nicht in andere Klassen integriert. Das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern bleibt.

Sie können entscheiden, ob Ihre Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern in einer Klasse lernen oder ob sie eine eigenständige
Klasse ausschließlich für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen besuchen. Gleichzeitig stärken wir die inhaltliche Qualität der Förderschulen: Die Stundentafel wird
stärker auf Berufsorientierung, lebenspraktische Kompetenzen und grundlegende Englischkenntnisse ausgerichtet. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung der Berufsorientierung sowie dem Erwerb von Grundkenntnissen im Fach Englisch. Dies erleichtert den Übergang in die berufliche Bildung. Zudem werden die Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert.

Das Fach „Handwerk“ wird in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 in Verbindung zur Arbeitswelt eingeführt. Es bildet die Grundlage für die spätere berufliche Orientierung, indem es erste Einblicke in handwerkliche und hauswirtschaftliche Tätigkeiten sowie in Berufsfelder gibt. In Jahrgangsstufe 9 wird im Rahmen der Berufsorientierung ein wöchentlicher Praxislerntag eingeführt. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit realen Berufsfeldern, schafft Erfolgserlebnisse und stärkt die Berufswahlkompetenz. Alle Schülerinnen und Schüler werden somit besser auf ihren beruflichen Weg und eine fundierte Berufswahlentscheidung vorbereitet.

Förderung stabilisieren – Integration ermöglichen

Auch im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung reagieren wir auf bestehende Herausforderungen. Die „Schulwerkstätten“ an weiterführenden Schulen werden auf die Jahrgangsstufen 8 und 9 ausgeweitet, die „Kleinen Schulwerkstätten“ an Grundschulen werden ausgebaut. Damit gewährleisten wir beständige Förderung und stabilisieren zugleich
die Regelklassen.

Brücke in Ausbildung und Fachkräftesicherung

Mit der „Praxisorientierten Berufsreife“ führen wir ab dem Schuljahr 2026/2027 einen zweijährigen Bildungsgang ein, der Theorie und Praxis eng verzahnt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern gezielt den Erwerb eines ersten anerkannten Schulabschlusses zu ermöglichen und den Übergang in Ausbildung zu sichern. Zukünftig können Jugendliche, die ein Mindestalter von 14 Jahren erreicht und sieben Schulbesuchsjahre durchlaufen haben, dieses Angebot nutzen. Der Zugang wurde verbessert und durchlässiger gestaltet. Auch für Schülerinnen und Schüler der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen ist, bei entsprechenden Lern- und Leistungsvoraussetzungen, ein Übergang in die „Praxisorientierte Berufsreife“ möglich.

Investitionen in Qualität

Die Unterstützung der Schulen intensivieren wir durch den Einsatz von zusätzlichem sonderpädagogischen Personal, um Lehrkräfte zu entlasten, die Qualität im gemeinsamen Unterricht zu stärken und Angebote zusätzlicher individueller Fördermöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Wir investieren dort, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird.

Zukunftskompetenzen fördern

Mit Unterrichtsangeboten wie „Globales Lernen“ und „Lebenspraxis“ stärken wir soziale, gesellschaftliche und alltagspraktische Kompetenzen. Gleichzeitig bauen wir begabungsfördernde Netzwerke aus. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zu stärken, um ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten dahingehend auszubauen, ihre Zukunft und Welt aktiv, nachhaltig und gerecht mitzugestalten. Inklusion bedeutet für uns nicht nur Unterstützung, sondern auch eine gezielte Förderung von Talenten und Potenzialen.

Strukturierte Umsetzung

Die Neuausrichtung der Inklusionsstrategie wird durch ein Begleitgremium mit fachlich ausgerichteten Unterarbeitsgruppen und einer strategischen Lenkungsgruppe gesteuert.
Netzwerktreffen auf Ebene der Staatlichen Schulämter sichern die Rückkopplung mit der Praxis. Die Umsetzung beginnt ab dem Schuljahr 2026/2027 und wird ab 2027/2028 landesweit greifen. Das Begleitgremium arbeitet bis zum Jahr 2035 kontinuierlich.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
gez. Dietrich Schwarz

Informationen des Bildungsministeriums zur Neuausrichtung der Inklusionsstrategie 2026

Spring dich fit! – „Skipping Hearts-Projekt“ bringt die 4. Klassen in Schwung

Ziel des Workshops war es, die Freude an Bewegung zu fördern und gleichzeitig die Herzgesundheit der Kinder zu stärken. Mit viel Begeisterung und Einsatz erlernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Sprungtechniken und konnten ihre koordinativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Neben dem sportlichen Aspekt stand vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund.

Die Kinder waren mit großem Engagement dabei und zeigten, wie motivierend und abwechslungsreich Seilspringen sein kann. Das Projekt bot eine gelungene Mischung aus Übung, Spiel und gemeinschaftlichem Erleben.

Ein besonderes Highlight stellte die abschließende Präsentation dar: In der großen Hofpause führten die Kinder das Einstudierte vor und präsentierten ihre neu erlernten Fähigkeiten stolz den anderen Schülerinnen und Schülern der Schule.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Deutschen Herzstiftung für die Durchführung dieses gelungenen und bewegungsfördernden Projekts.

Text und Fotos: Frau Braun

Lernen mit allen Sinnen: Klasse 3a besucht Atelier des Künstlers Niemeyer-Holstein

Zu früher Stunde bei strahlendem Sonnenschein wanderten die Kinder gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin Frau Verclas, den Elternvertreterinnen Frau Asmus und Frau Kempa sowie ihrem Klassenpaten, Herrn Haase, vom Bahnhof Zempin zu dem wunderschönen Atelier des Künstlers Otto Niemeyer-Holstein.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Museumsleiterin Frau Keil und ihre Mitarbeiterin sowie einem gemeinsamen Frühstück konnte es auch schon losgehen:

Während sich die eine Gruppe das besondere Wohnhaus und den Garten des Malers in Lüttenort anschaute, erstellten die anderen zwölf Kinder künstlerische Scherenschnitte, die sie mit eigenen Kunstwerken beklebten.

   

Die Drittklässlerinnen und -klässler waren insbesondere beim Rundgang sehr interessiert an den historischen Hintergründen zu Lebzeiten Otto Niemeyer-Holsteins und stellten viele kluge Fragen. Auch das Wohnhaus, welches im Kern aus einem ausrangierten Berliner S-Bahn-Wagen besteht, beeindruckte.

Hier zeigt sich wieder einmal, wie wertvoll Schule an einem anderen Ort ist: Die Kinder waren mit großer Neugier und allen Sinnen dabei, interessierten sich für das Leben und Schaffen eines Künstlers und werden mit Sicherheit alle Eindrücke, Farben und Kunstwerke in Erinnerung behalten.

Herzlichen Dank an Frau Keil für den informativen Vormittag und an die Begleiterinnen und Begleiter der Klasse 3a!

Text und Fotos: Frau Verclas

Kuchenbasar der Klasse 2a in der Dünenwaldklinik Trassenheide

Mit viel Engagement und Freude waren die Kinder beim Verkauf dabei und sammelten so gleichzeitig praktische Erfahrungen im Umgang mit Geld.
Ein besonderer Dank gilt den Eltern, die die Aktion tatkräftig unterstützt und leckere Kuchen gebacken haben.
Text und Foto: Frau Ulrich