Reise nach Belgien – Tag 5

Am Donnerstag Abend setzten wir uns an die gestellten Aufgabe, die darin bestand, Briefe in Erinnerung an die 11 afro-amerikanischen Soldaten von Wereth zu schreiben. Diese Briefe brachten wir heute am Freitag Vormittag zum US Memorial Henri Chapelle und legten sie dort an den Gedenkgräbern nieder.


Auf dem Weg zur Gedenkstätte machten wir Halt in Kelmis und besuchten dort das Vielle Montagne Museum. Zunächst digitalisierten wir dort die während des gesamten Projektes gesammelten Materialien …

… und nahmen danach an einer sehr interessanten Führung durch die Dauerausstellung über das Neutral Morisnet teil.

Dabei ging es um die Geschichte eines etwa 3,4 km² großen Gebietes im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande. Dieses Gebiet war in der Vergangenheit immer wieder sehr begehrt wegen seiner Bodenschätze. Die Herrschenden konnte sich aber nach der Befreiung von der Napoleonischen Fremdherrschaft und der Neuordnung der Grenzen auf dem Wiener Kongress 1815 in diesem Gebiet Neutral Morisnet nicht auf einen Grenzverlauf einigen. So wurde dieses Gebiet als neutral definiert und in den folgenden Jahrzehnten sowohl von Preußen als auch von den Niederlanden gemeinsam verwaltet.  Es ist kaum zu glauben …

Unser nächstes Reiseziel war Vaals in den Niederlanden. Nach einem Mittagsimbiss in der Taverne de Grenssteen ging es zum Dreiländereck. Gemeinsam sangen wir hier – total international – die „Ode an die Freude“ sowohl auf Polnisch als auch auf Deutsch.

Unsere letzte Station am heutigen Tag war Aachen. Dort nutzten wir die Freizeit zum Entspannen, zum Shoppen und zur Besichtigung des alten Rathausplatzes.

Abends in Worriken wieder angekommen ging es nach dem Abendbrot erschöpft, aber zufrieden mit dem schönen Tag um 22.00 Uhr ins Bett.

Euer Nick

 

 

 

Reise nach Belgien – Tag 4

Am Donnerstag ging es für uns nach dem Frühstück zunächst ins Hochmoor Hohes Venn. Es ist das älteste Naturschutzgebiet Belgiens und eine der urwüchsigsten Landschaften in der Eifel und in den Ardennen.

 

Bei der kurzen Wanderung wunderten wir uns über die natürliche Schönheit der malerischen Moorlandschaft und des Fichtenwaldes, der noch vor ca. 200 Jahren von den Preußen gepflanzt wurde, um den Boden hier trocken zu legen.

Nicht schlecht schauten wir alle, als wir in dieser abgelegenen Idylle weit weg von der deutschen Grenze einen Grenzstein entdeckten, der einst die Gebiete Preußen und Belgien markierte.

Danach fuhren wir nach Herbesthal und besichtigten dort den preußischen Grenzbahnhof, sowie das Denkmal, das an die jüdischen Kindertransporte bereits vor dem 2. Weltkrieg erinnert. 1938/39 nahm Belgien ca. 1000 jüdische Kinder aus Nazi-Deutschland auf, die auf dem Herbesthaler Bahnhof den Boden der Freiheit betraten.

Im Anschluss besuchten wir das US Memorial Henri Chapelle. Auf diesem 23 ha großen Friedhof ruhen ca. 8 000 gefallenen Amerikaner. Die meisten von ihnen verloren ihr Leben bei den Kämpfen in den Ardennen 1944/45. Dieser Friedhof wurde 1944 zunächst als Kriegsgräberstätte eingerichtet und schließlich 1960 als Gedenkstätte feierlich eingeweiht.
In kleinen Gruppen suchten wir nun nach den Grabstellen der in Wereth ermordeten GIs. Sie haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Unser Team mit dem Historiker Herbert Ruhland

Unser nächstes Reiseziel war Kelmis. Hier besuchten wir die belgische Schule, das Cesar-Franck-Athenäum. Eine an unserem Projekt teilnehmende belgische Gruppe geht in diese Schule. Nach dem schmackhaften Mittagessen in der Schulcafeteria arbeiteten wir in gemischten deutsch-polnisch-belgischen Gruppen in einem Workshop zum Thema „Grenze“.


Nach intensiver Arbeit nutzten wir die wohlverdiente Pause zur Sightseeing-Tour. Die belgische Schülergruppe stellte uns ihre Stadt Kelmis vor. Anschließend trafen wir uns wieder in der Schule um die einzelnen Workshop-Ergebnisse zum Thema „Grenze“ zu präsentieren.

Bevor es am Nachmittag nach Worriken zurück ging, erhielten wir bereits unsere Aufgaben für den Freitag. Damit werden wir uns heute Abend beschäftigen. Aber mehr dazu im nächsten Bericht.

Euer Max

 

 

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Schönes Wochenende!!

 

Die Redaktion

 

 

Reise nach Belgien – 2.Tag

Am Montag, dem 18. März sind wir nach 12-stündiger Anreise in Worriken, einer Stadt in Ostbelgien, angekommen.

Nach einem schönen Sonnenaufgang ging es am Dienstag nach dem Frühstück nach Bastogne. Hier besuchten wir das „Bastogne War Museum„.

Wir wurden vom Museumsdirektor Herrn Mathieu Billa begrüßt und mit einem Audioguide ausgerüstet besuchten wir die interaktive Ausstellung. Unsere Aufgabe bestand darin, Informationen zur Ardennen-Offensive 1944/1945 zu sammeln.  Während unseres Rundganges erfuhren wir, dass die Ardennen zu Kriegsende 1944/45 Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen den Alliierten und der deutschen Wehrmacht war.

Hier in diesem Raum zwischen Westeifel, Monschau und Echternach startete am 16. Dezember 1944 der unter dem Namen „Ardennenoffensive“ bekannt gewordene verzweifelte deutsche Angriff mit 250 000 Soldaten und mit 600 Panzern.

Nach dem „Bastogne War Museum“ besuchten wir den Soldatenfriedhof Recogne.

Nachdem die deutsche Offensive in der Weihnachtszeit 1944 vor Bastogne stecken geblieben war und die Amerikaner ihrerseits wieder die Initiative ergriffen hatten, begannen sie am 04. Februar 1945 mit der Anlage eines großen Sammelfriedhofes.

Insgesamt beerdigten die Amerikaner hier 2700 US-Soldaten und über 3000 Angehörige der deutschen Wehrmacht. Wenige Jahre später wurden die gefallenen Amerikaner in die USA umgebettet.
Heute sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof Recogne-Bastogne 6.807 Kriegstote bestattet, Gefallenen nicht nur aus der Ardennenoffensive.

 

Zum Mittwoch – Tag 3

 

 

 

 

Einladung zur Elternakademie

Bild von Gerd Altmann auf PixabayAus dem Alltag von Jugendlichen sind Smartphones heutzutage nicht mehr wegzudenken. Digitale Plattformen und Kanäle bieten viele Möglichkeiten. Der Umgang mit Messengern will gelernt sein…

 

Liebe Eltern,

die Elternakademie an der Heinrich-Heine-Schule ist inzwischen zu einer schönen Tradition geworden.

Unsere nächste Veranstaltung findet am 

28. März 2019

um 19.00 Uhr in der Aula statt. 

Das Thema lautet:

„Smartphones und cybermobbing –
Konsequenzen

des Handelns in sozialen Netzwerken“

Wir laden Sie recht herzlich dazu ein.

Bitte teilen Sie uns Ihre Teilnahme bis zum 22. März über die Klassenleiter mit.