

Durchgeführt wurde das Projekt vom Team der Universitätsmedizin Greifswald sowie des Universitätsklinikums Nr. 1 der Pommerschen Medizinischen Universität Stettin.
Im ersten Teil erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Klassen 5a, 6a, 6b, 7b und 8 eine altersgerechte und praxisnahe Einführung in die grundlegenden Prinzipien der Ersten Hilfe sowie der Wiederbelebung – „Basic Life Support“. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Kommunikation: Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit zentralen Begriffen der Ersten Hilfe in der polnischen Nachbarsprache auseinander und sammelten so wertvolle interkulturelle Erfahrungen.
Nach dem theoretischen Einstieg folgte eine intensive praktische Trainingsphase mit modernen Simulatoren. Alle hatten ihren eigenen Simulator und wurden durch das Team von qualifizierten Instruktorinnen und Instruktoren professionell begleitet.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten während des gesamten Projekttages großes Engagement und Interesse. Besonders die praktischen Übungen fanden großen Anklang, und viele äußerten, wie wichtig und spannend für sie das Thema Erste Hilfe ist. Das Projekt trug maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für lebensrettende Maßnahmen zu sensibilisieren.
Ein herzlicher Dank gilt den betreuenden Lehrkräften sowie der Schülerfirma, die für eine gelungene Verpflegung für die Gäste sorgte.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung kommunikativer, sozialer und interkultureller Kompetenzen und stärkt zugleich die Zusammenarbeit zwischen den Partnerschulen in Deutschland und Polen. Bereits geplant ist ein weiteres gemeinsames Treffen mit den Schülerinnen und Schülern aus Stettin. Der Veranstaltungsort wird noch abgestimmt – vorgesehen ist ein gemeinsames Training in deutsch-polnischen Tandems, bei dem Reanimation und Basic Life Support weiter vertieft werden sollen.
Das Projekt „NaRet – Nachbarsprache wird reanimiert“ wurde durch das Programm Interreg VI-A Mecklenburg-Vorpommern / Polen unterstützt und stellte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Mittelpunkt.
Text und Fotos: Team der Regionalen Schule „Heinrich-Heine“ mit Grundschule Karlshagen
