Regionale Geschichte für andere erlebbar und fassbarer zu machen, das wird auch weiterhin unsere Aufgabe sein. Wir möchten Jugendliche für Geschichte interessieren und sie dabei gleichzeitig für die Belange des Denkmalschutzes sensibilisieren.
Unsere Schülerpatenschaft für das Bodendenkmal -„Die Alte Wache“– in der Denkmallandschaft Peenemünde werden wir weiter mit Leben erfüllen. Geplant sind gemeinsame pflegerische Maßnahmen im Frühjahr 2017. Während der Arbeit werden die SchülerInnen das Objekt besser kennen lernen und erforschen, sich mit geschichtlichen Zusammenhängen auseinander setzen. Die Arbeiten werden durch Mitarbeiter des HTM Peenemünde begleitet.
Wie in jedem Jahr beteiligen wir uns natürlich auch wieder an den bundesweiten Aktionen zum „Tag des offenen Denkmals“ am 11. September 2016 unter dem Motto „Farbe“ und zum 40. Internationalen Museumstag am 21. Mai 2017 unter dem Motto: „Museum and contested”
Die Zusammenarbeit mit dem HTM in Peenemünde wird auch künftig eine unserer Hauptaufgaben bleiben.
Am 11. Oktober 2016 haben wir dem Museum unseren ersten Besuch abgestattet.
Mit einem Grundriss der Ausstellungsbereiche begaben wir uns auf Erkundungsreise und verschafften uns so einen Überblick über den Aufbau des Museums. So lernten wir das Museum auf eine ganz andere Art kennen. Bei unseren nächsten Besuchen wollen wir einige Bereiche der Ausstellung genauer betrachten.
Januar 2017
Am 16. Januar 2017 fuhren wir ins Museum nach Peenemünde.
Hier erhielten die Schüler die Möglichkeit, an der nur einmal im Jahr stattfindenden großen Reinigungsaktion des Museums teilzunehmen.
Wie in jedem Jahr wurden die Vitrinen geöffnet und die Schüler konnten Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes „Anfassen“. Für fast alle Schüler war es die erste Erfahrung im Umgang mit wichtigen und empfindlichen Ausstellungsstücken.
Meo und Florentine reinigten mit Frau Augustat die Vitrinen, die sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers „Dora“ in Thüringen befassen. Tim, Danny und Frau Juretzko waren für den Ausstellungsbereich über Kummersdorf verantwortlich.
Während der Zeit des Nationalsozialismus betrieb die Wehrmacht auf diesem Gelände in Kummersdorf ein Entwicklungs- und Erprobungszentrum für neue Waffensysteme und Ausrüstung. Die Geschichte Kummersdorf hängt eng mit der Geschichte der Heeresversuchsanstalt in Peenemünde zusammen.
Nach getaner Arbeit konnten wir stolz auf unsere Arbeit sein.
Mai 2017
Internationaler Museumstag
Am 21. Mai 2017 präsentierten wir unsere die Ergebnisse unserer Zusammenarbeit mit dem Historisch – Technischen – Museum Peenemünde beim Internationalen Museumstag.

Unter dem Titel „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ feierten die Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz diesen Tag.
Folgende Projekte wurden von uns vorgestellt:
- „Das Koffermuseum“
- „Die Lager im Inselnorden“
- „Der Inselnorden im Wandel der Zeit“
- „Zeitzeugen berichten über Dora“ – ein Zeitstrahl – ein Projekt der 8. Klassen im HTM 2017
- Der Besuch von Noell Vensini als Zeitzeugin in unserer Schule – Projekt der Klasse 9 in der Gedenkstätte Ravensbrück
Ein großes Lob geht an Meo, Florentine, Olli, Tim, Pia und Alina, die den Museumstag gemeinsam mit Frau Juretzko vorbereitet und durchgeführt haben.
Da wir unsere Ausstellung im Eingangsbereich des HTM’s aufgebaut hatten, konnten sich mehr als 250 Besucher über unsere Arbeitsergebnisse informieren. Besonders interessiert waren sie an unserem Zeitstrahl.
Ein besonderer Dank geht wie immer an die Mitarbeiter des HTM, die uns wieder sehr tatkräftig unterstützt haben.
Juni 2017
Gedenkorte erkunden durch Pflegen
Am 4. Juli 2017 war es endlich wieder soweit, unser nächster Einsatz bei der „Alten Wache“ war angesagt.
Herr Kaufer und Frau Augustat holten uns aus Karlshagen ab. Nach einem kurzen Stopp in der Denkmallandschaft am ehemaligen KZ Karlshagen 1 begannen wir mit unserer Arbeit.
Herr Kaufer haute das hohe Gras ab und mit Harke, Schippe, Besen, Schubkarre, Baumschere und Laubbläser gingen Meo, Florentine, Tim und Oliver gemeinsam mit Frau Augustat und Frau Juretzko an die Arbeit. Alina hielt die Arbeiten im Bild fest. Wir entfernten das Unkraut, säuberten den Bereich der Wache, der noch erhalten ist und reinigten wieder die freigelegte Straße.
Nach getaner Arbeit konnten wir uns zwar über unser Arbeitsergebnis erfreuen, ärgerten uns aber auch darüber, dass es Leute gibt, die den Wald als Mülldeponie benutzen.
Wir alle sollten mehr auf unsere Umwelt achten!
Vielen Dank an das HTM, die uns bei unserer Arbeit so toll unterstützt haben.
Frau Juretzko























