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Regionalgeschichte

Für den Inhalt dieser Seite ist die Kursleiterin Frau Juretzko verantwortlich.
Die Berichte werden forlaufend geschrieben, bitte nach unten scrollen.
 
Auch in diesem Jahr wird unsere Wahlpflichtgruppe weiter arbeiten.Denn regionale Geschichte für andere erlebbar und fassbarer zu machen, wird auch weiterhin unsere Aufgabe sein.Wir beschäftigen uns ganz besonders mit der Geschichte der Kirche Karlshagens, die im nächsten Jahr ihren 100. Geburtstag feiern wird. Wir wollen euch allen die letzten 100 Jahre des Ortes und vor allem der Kirche näher bringen. Darauf könnt ihr alle gespannt sein.Wir beteiligen uns natürlich auch wieder an den bundesweiten Aktionen zum „Internationalen Museumstag“ am 20.Mai 2012, die diesmal unter dem Motto „Welt im Wandel – Museen im Wandel“ stehen werden.Natürlich wird unsere Zusammenarbeit mit dem HTM in Peenemünde auch weiterhin eine unserer Hauptaufgaben bleiben, denn wir haben ein Jubiläum zu feiern. Im Jahre 2012 gibt es unsere Kooperation bereits 10 Jahre! Gemeinsam werden wir den Höhepunkt vorbereiten und feiern.Seit dem letzten Schuljahr arbeiten wir auch mit dem Förderverein Peenemünde e. V. zusammen. So nehmen wir erstmalig auch an der Jahreshauptversammlung des Vereins und anderen Höhepunkten teil. Auch auf diese Zusammenarbeit freuen wir uns.
 
Mit 2 neuen Schülern geht es nun bereits in das 8. Jahr für den Modellbau. In diesem Schuljahr sind das Erik und Manuel aus der 9. bzw. 10. Klasse.  Sie werden die Platte „Karlshagen 1989“ beenden.
Gefragt sind hier vor allem Teamfähigkeit, ein ordentlicher Umgang mit den Arbeitsmitteln und den modernen Maschinen in der Grafikabteilung des HTM.
Die bisher fertig gestellten Modelle haben bereits großen Anklang gefunden, als diese zum „Internationalen Museumstag“ bzw. zum „Seebadfest“ in Karlshagen präsentiert wurden. In diesem Sinne geht es auch in diesem Schuljahr weiter.
 
Seit dem vergangenen Schuljahr haben wir einen Kooperationsvertrag mit dem Förderverein Peenemünde e.V. abgeschlossen. Die Mitglieder dieses Vereins luden uns am 24. und 25. September 2011 zu ihrem traditionellen Jahrestreffen ein.
Am Sonnabend fuhren wir gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern zum Ruden. Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir diese Fahrt genießen.
Am Sonntag  nahmen wir an der Jahreshauptversammlung des Vereins im Baltic in Zinnowitz teil. Hier erfuhren wir viel Interessantes über die vielfältige Arbeit des Vereins. Großer Stolz erfüllte uns, als wir für unsere Projektarbeit über Michail Dewjatajew eine Anerkennung erhielten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging für uns ein ereignisreiches Wochenende zu Ende. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Mitgliedern des Vereins aber  ganz besonders bei Herrn Felgentreu, Frau Gontek und Frau Wendorf, die uns an diesen beiden Tagen betreuten.
Am 25. September wurde unsere Gruppe für die hervorragende Arbeit vom Förderverein Peenemünde e.V. ausgezeichnet.
                          
 
Am 5. November 2011 besuchten wir die 27. Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg. Schon gegen 8 Uhr ging es per UBB und dann mit der DB in Richtung Neubrandenburg. Hier angekommen machten wir uns auf den Weg ins Einsteingymnasium. Herr Felgentreu erwartete uns bereits.
 
Erstmalig nahmen wir nun an einem Raumfahrtforum teil.
Wir verfolgten drei Fachvorträge.  Den ersten mit dem Thema: „Vom All in den Alltag“ hielt der deutsche  Astronaut Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. E. h. Ernst Messerschmid von der Universität Stuttgart.
 
     
Nach der Mittagspause gab es eine Fotosession mit den anwesenden ehemaligen Astronauten. Für uns bedeutete das ein Gruppenfoto mit drei Menschen, die tatsächlich die Erde schon aus dem All betrachten konnten. Das war ein ganz tolles Erlebnis.
Und dann wurde es für uns besonders interessant. Begrüßt wurde Peter Schilling live im Forum. Nach seinem wohl bekanntesten Song «Major Tom» richtete er sein Grußwort an alle Teilnehmer des Forums. Diese Momente werden wir wohl so schnell nicht vergessen.
 Danach sprach Volker Schmid vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt über die Perspektiven der ISS.  Zum Schluss erfuhren wir ganz interessante Gedanken  zum 50. Jahrestag des Fluges von Juri Gagarin durch den polnischen Kosmonauten  Mirosław Hermaszewski.
Zum Abschluss hatten wir auch noch die Möglichkeit auf Autogrammjagd zu gehen.
Schließlich ging es wieder in Richtung Heimat. Gegen 20.45 Uhr waren wir mit vielen Eindrücken beladen aber auch geschafft wieder auf der Insel.Wie jedes Jahr haben wir uns in einer gemütlichen Runde im HTM Peenemündegetroffen, um das  Jahr ausklingen zu lassen. Dabei wurden die nächsten Projekte besprochen.Am 30. Januar 2012 war es wieder so weit. Wir fuhren ins HTM zu unserer alljährlichen Reinigungsaktion. Dieses Mal unterstützten uns auch die Schüler vom HeineFilmstudio. Wie immer arbeiteten wir in Arbeitsgruppen unter Anleitung eines Museumsmitarbeiters. Sophie, Christoph und Claudia waren mit Frau Augustat für den Ausstellungsabschnitt „Kummersdorf“ verantwortlich. Felix und Tom arbeiteten mit Frau Chust im Bereich des Konzentrationslagers Dora. Heike und Laura öffneten mit Frau Juretzko die Vitrinen im Raum „Geheime Verschlusssache“.
 
 
Manuel und Erik unterstützten Frau Schmuggerow beim Auswechseln von Informationstafeln, die nun neben deutsch, englisch auch polnische Informationen enthalten. Leon und Frau Wendorf waren wie immermit der Kamera unterwegs.
  
Die Vitrinen in den Ausstellungsbereichen wurden geöffnet und gesäubert. Interessiert  verfolgten die Schüler alle  Arbeitsschritte. Auf unsere vielen Fragen erhielten wir gleich an Ort und Stelle eine Antwort. Z.B. warum vor dem Reinigen alle Vitrinen fotografiert wurden?  Als es wieder ans Einräumen ging verstanden wir es sehr wohl. Denn alle Gegenstände mussten ja wieder an die richtige Stelle und dabei halfen uns die Fotos tatsächlich.Die Zeit verging wie immer im Fluge. Das Ergebnis sieht man eigentlich erst so richtig, wenn man am nächsten Morgen durch die noch leeren Räume geht. Das haben Frau Augustat und Herr Gericke am nächsten Tag auch gemacht und konnten sehen, wie alles blitzte.Ich soll an dieser Stelle noch einmal allen Beteiligten für ihren Einsatz danken.
R. Juretzko
 
April 2012
In den letzten Wochen wurde sehr intensiv in unserem Kurs gearbeitet. Heike und Claudia stellten die „Kirchengeschichte“ fertig. Erik vervollständigte die Modellplatte. Manuel und Tom suchten aus dem Archiv des HTM Material zum Kraftwerk für das „Heine-Filmstudio“ heraus.Außerdem begannen wir bereits mit unseren ersten Vorbereitungen für den Internationalen Museumstag, der am 20. Mai 2012 stattfinden wird.
 
Am 23. April konnten wir dann endlich das schöne Wetter nutzen und begaben uns mal wieder in Karlshagen auf die Spuren der Geschichte.
Vom Strandvorplatz aus gingen wir in Richtung Ostseestraße. Dort befand sich eine großzügige Wohnsiedlung aus der Zeit der Heeresversuchsanstalt. Diese wurde für die Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker im Stil des Siedlungsbaus der 20er und 30er Jahre angelegt. Sie bot den hier lebenden etwa 5.000 Menschen allen Luxus des damaligen Wohnens, der im krassen Gegensatz zu den Lagern der Zwangsarbeiter und KZ- Häftlinge stand. Beim ersten  Bombenangriff 1943 kamen hier rund 150 Bewohner ums Leben. Einige Häuserzeilen in der heutigen Waldstraße haben die Demontage überlebt und sind bis heute eine bevorzugte Wohnlage. Daran, dass hier einmal Wohnhäuser mit gepflegten Gärten standen, erinnern im heutigen Wald nur noch die inzwischen Baumhoch gewachsenen, ehemaligen Gartenhecken, die als Baumreihen zu erkennen sind, die Umrisse des alten Sportplatzes und die Keller einiger Geschäftshäuser und der alten Schule. Angesehen hat sich das bestimmt schon der ein oder andere, aber nicht jeder weiß, was da früher war. Wir wissen das jetzt! Falls jemand Interesse daran hat, kann er sich ja schon für das nächste Schuljahr unseren Kurs vormerken. 
 
Am 30. April bestiegen wir unsere Drahtesel und fuhren in Richtung Peenemünde.  An verschiedenen Stationen erfuhren wir etwas über die frühere Nutzung dieser Anlagen der Heeresversuchsanstalt.
Unsere erste  Station war der ehemalige  Bahnhof Karlshagen – Siedlung. Am einen Ende des Fußgängertunnels, der die Verbindung zur Siedlung bzw. zum VKN-Lager war standen wir. Station zwei  war die Verladerampe der Werkbahn. Von hier aus wurden die Baustellen der Heeresversuchsanstalt mit Baumaterialien versorgt.
 
Dann kamen wir an die Alte Wache. Diese markierte den Eingang zum Werksgelände der Versuchsanstalten. Heute kann man hier auch nur noch erahnen, wie das alles einmal ausgesehen hat.
 
 
Unsere nächste Station waren die Überreste des Konzentrationslagers Karlshagen 1. Es war schon ein seltsames Gefühl dort zu stehen, wo vor etwa 70 Jahren KZ – Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten mussten. In diesem Lager war auch Michael Dewjatajew untergebracht, mit dessen Leben wir uns im vergangenen Schuljahr sehr intensiv auseinandergesetzt haben.
 
 
Von dort führte uns unsere Tour vorbei am Flugplatz in Richtung Peenemünde. Am Kraftwerk und an der Kapelle führte uns unser Weg ebenfalls entlang. Auf dem Fahrradweg fuhren wir dann wieder in Richtung Karlshagen. Damit war ein für uns sehr lehrreicher Nachmittag zu Ende gegangen.
Na, bist du interessiert? 
 

Zum Schuljahresende…

Liebe Schüler!

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um heute einmal danke zu sagen. Ein Dankeschön geht an meine Schüler aus dem Kurs Regionalgeschichte, die mir teilweise über drei Jahre die Treue gehalten haben und an den verschiedensten Projekten beteiligt waren.

Das betrifft folgende Schüler:
Claudia Nickel, Manuel Habeck und Tom Eichenberg aus Klasse 10
Erik Schauerhammer und Heike Bergmann aus Klasse 9

Ihr habt eine tolle Arbeit geleistet! Ein Dankeschön geht auch an alle Mitarbeiter des HTM und vor allem natürlich an Frau Augustat, die uns auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben.

Ein weiteres Dankeschön geht an die Mitglieder des Peenemünder Fördervereins, die uns in ihre interessante Vereinsarbeit einbezogen haben.

Wieder ist ein Schuljahr vergangen und ich mache mir natürlich schon Gedanken über das neue. Wir haben vor, ein ganz besonderes Projekt anzugehen. Viele von euch haben bestimmt schon mal per Fahrrad eine Tour durch den Inselnorden unternommen und die vielen Informationstafeln gesehen. Diese Tafeln, die sich bei Gebäuden oder Resten davon befinden, erzählen über die Geschichte unserer Region. Mit einem solchen „Rest“  werden wir uns im nächsten Jahr etwas genauer befassen. „Die alte Wache“, die sich an der Abfahrt zum Peenemünder Flugplatz befindet, ist Teil einer Denkmallandschaft und wir werden die Patenschaft darüber übernehmen. Das heißt wir werden nicht nur pflegerische Maßnahmen ausüben und uns mit dem ehemaligen Gebäude an sich befassen sondern auch Suchgrabungen in der Umgebung durchführen.

So sieht es dort heute aus.

Wer sich dafür interessiert und mehr über dieses Denkmal wissen will, kann sich ganz einfach am Anfang des neuen Schuljahres bei mir melden. Na, neugierig geworden?

Ich freue mich über jeden Schüler aus Klasse 5 bis 10.

Und nun wünsche ich euch allen schöne Ferien!

Eure Frau Juretzko

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