Letztes Praktikum der 10. Klasse – 2018

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse absolvierten in der Zeit vom 15. bis 19. Oktober 2018 ihr letztes einwöchiges Praktikum. Frau Friedrich und Frau Schulz haben sie an ihren Arbeitsstellen besucht…

Heiß begehrt waren wie in den Vorjahren die Praktikumsplätze in den Kitas von Karlshagen und Trassenheide. Es ist schon kurios, wie viele Schüler/innen sich einen Beruf mit Kindern vorstellen könnten …

  

Als angehender Erzieher benötigt man die folgenden Eigenschaften und Interessen:

  • Freude am Umgang mit Kindern
  • Kontaktfreude und Kommunikationsfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Selbstständigkeit
  • gestalterische und handwerkliche Fähigkeiten
  • Fantasie und gute Ideen
  • und … vieles mehr

Darüber hinaus ist in der Regel die Mittlere Reife Voraussetzung für eine Ausbildung zum Erzieher.

*Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Vielen Dank an alle Praktikumsbetriebe für die zuverlässige Betreuung und Anleitung.

3. Tag in Warschau

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum „Museum des Warschauer Aufstandes“ (auf polnisch „Museum Powstania Warszawskiego“), das über die militärischen Erhebung der Polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa, kurz AK) gegen die deutschen Besatzungstruppen im besetzten Warschau ab 1. August 1944 informiert.
Dabei ging es wieder quer durch die schöne polnische Hauptstadt. Neben vielen großen Glaspalästen sahen wir auch alte Gebäude voller Geschichte. Hier trafen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander.

Den Eingang zum Museum schmückten polnische Flaggen – das Gebäude schien, so hatte ich den Eindruck, den Fortschritt abzulehnen.

Von Adrian Grycuk – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 pl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58590755

Der große Eingang des Museums versprach viel.  Eine Präsentation vielleicht über Warschau und den Aufstand?
Wir betraten das Gebäude – schummriges Licht, ein Boden aus Pflastersteinen, das Heulen eines Bombenabwurfs, der Knall der Explosion, Häuserwände mit Einschusslöchern übersät, der Hall deutscher Befehle und das Unheil verheißende Geräusch marschierenden Soldaten empfing uns… willkommen im Warschau von vor fast 75 Jahren!

Herrn  Bogdan, ein Augenzeuge des Warschauer Aufstandes, hieß uns ganz herzlich willkommen. Er erzählte uns seine Geschichte und die seines Volkes. Herrn  Bogdan ist 1932 in Warschau geboren worden und hatte die deutsche Besatzung und den Aufstand als 12jähriges Kind erlebt.  Als er immer mehr auf Einzelheiten einging, bemerkten wir wie manchmal seine Hand zitterte. Er schien so viele Dinge miterlebt zu haben und die ihn sehr stark prägten, wie z.B. die Kämpfe zwischen den deutschen Besatzern gegen die polnischen Freiheitskämpfer, denen auch sein Vater angehörte. Sein Vater fiel in diesen Kämpfen, er selbst kam als Kind ins Konzentrationslager von Auschwitz …

 

 

Dieser Mann, der mir anfangs so lebenslustig erschien, war durch den Krieg gezeichnet. Die Ereignisse jener Zeit schienen sich in seinen Erinnerungen eingebrannt zu haben.

Ich war tief bewegt und fühlte mich eingeschüchtert durch diese detaillierten Schilderungen…

 

Am Nachmittag verarbeiteten wir in den Workshops das im Museum Gehörte und Gesehene. Wir entwarfen zum Thema „Warschauer Aufstand“ für das Museum Arbeitsmaterialien für Schüler.  

Siyar

2. Tag in Warschau

Unsere Studiengruppe meldet sich aus Warschau von ihrer Studienreise … 

Hier nun ihr Bericht vom 2. Tag  …

Heute waren wir gemeinsam mit unserer Erasmus+ Gruppe in der Altstadt von Warschau und besichtigten die verschiedenen Schauplätzen des Warschauer Aufstandes. Besonders interessant waren die Ausführungen über die Rolle der polnischen Kinder während des Warschauer Aufstandes. 

 

Bei einem wohltuenden Mahl vom Pizza-Hut tauschten wir uns intensiv über die gewonnenen Eindrücke aus.

Anschließend fuhren wir ins Fotoplastikon, einem der wichtigsten historischen Denkmäler Warschaus. Während der deutschen Besatzungszeit von 1939 bis Mitte Januar 1945 wurde dieser Raum von den deutschen Behörden nicht kontrolliert, sodass sich dort polnische Widerstandskämpfer treffen konnten.

Von Wistula – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18583108

Hier sichteten wir Originalfotos der Stadt Warschau vor dem Zweiten Weltkrieg.

Im Nachgang besuchten wir den Vortrag eines Warschauer Bürgers, der uns über die verschiedenen Etappen der Zerstörung seiner Stadt während des Zweiten Weltkrieges berichtete. Der Vergleich mit den Originalbildern verdeutlichte uns dabei das Ausmaß dieser Zerstörung. 

     Bericht von Max 

 

 

Liebe Grüße aus Warschau … 2018

Auf der Fähre in Swinemünde
Auf der Fähre in Świnoujście

Vier Schüler, Ben, Hannes, Max und Siyar, nehmen zurzeit gemeinsam mit Herrn Niemann am 2. internationalen Schüleraustausch in Warschau teil. Deutsche, polnische und belgische Schülergruppen beteiligen sich an diesem 5-tägigen Treffen.

Diese Studienreise startete erstmalig 2017 und wird erneut durch das Historisch-Technische Museum Peenemünde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und der Stadt Świnoujście unter anderem mit dem Ziel organisiert, das Geschichtsverständnis der Schüler/innen zu fördern.

Unsere Teilnehmer sind bereits in Warschau angekommen und senden uns von dort liebe Grüße …

 

 

Klassenzimmerstück zwingt zum Nachdenken …

„Nichts schmeckt so gut, wie sich dünn sein anfühlt.“ – Kate Moss

Um den inhaltlichen Hintergrund dieser etwas fragwürdigen Aussage des Supermodels Kate Moss, ging es auch Anfang Oktober in den beiden 7. Klassen.

Die Mädchen und Jungen sahen in unserer Aula das Klassenzimmerstück des Theaters-Vorpommern

„Pro AN(NA)“.

Quelle: http://www.theater-vorpommern.de/programm/schauspiel/pro-anna/
Quelle: http://www.theater-vorpommern.de/programm/schauspiel/pro-anna/

Zum Inhalt …

Anna ist ein magersüchtiges Mädchen, das erschreckend leidenschaftlich in ihrem Blog Tipps und Tricks postet, wie man durch Hungern weiter abnehmen und diese Sucht vor anderen verbergen kann…

Die Schülerinnen und Schüler waren am Ende sehr beeindruckt von der Vorstellung.

Der Apfel als auch die anschließende Erklärung, was im Verdauungstrakt geschieht, blieb in den Köpfen.

So zu sein wie Anna wollte am Ende niemand, ganz im Gegenteil, denn eines stellten die Schülerinnen und Schüler fest:
Du musst dich selbst so lieben wie du bist, egal welche Figur du am Ende hast, denn die inneren Werte sind es, die zählen.

 

Frau Rischow