Gute Ergebnisse beim Abschlussturnen 2019

Das Abschlussturnen ist nicht jedermanns Sache.
Aber wer Rückgrad hat,
der kämpft sich durch!!

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse stellten sich alle !!ohne Ausnahme – dieser Herausforderung am 25. März 2019. Es ist für sie die erste Bewährungsprobe.

Sehr engagiert haben sich die meisten von ihnen in den letzten Wochen darauf vorbereitet. Resümierend kann man feststellen … es war ein Abschlussturnen auf gutem Niveau. Die Ergebnisse beweisen zudem auch, dass sich Anstrengungsbereitschaft und Willensstärke bei unseren TeilnehmerInnen ausgezahlt haben. Zurecht wurden zum Teil hohe Wertungen an den Einzelgeräten Boden, Balken, Stufenbarren, Hochbarren und Sprung vergeben.

Hier einige Schnappschüsse vom Einturnen…

Es herrschte an diesem Nachmittag eine wirklich gute Turn-Atmosphäre !!!
Die Anstrengungsbereitschaft der Mitschüler wurde anerkannt und auch gewürdigt. Am Ende waren auch wir Sportlehrer sehr zufrieden über das gezeigte Leistungsniveau.

So viel können wir hier verraten: Die höchste Punktzahl erkämpfte mit 28,9 Punkten von maximal 30 Punkten ein Junge …  aber auch das beste Mädchen erreichte mit 28,2 Punkten einen ebenfalls sehr hohen Wert.
Die Höchstwertung von 10,0 Punkten an einem Einzelgerät wurde an diesem Tag leider nicht vergeben. Wir sahen aber am Boden von Janka, Paul, Haakon und Noah sehr gute Einzelleistungen. Am Stufenbarren demonstrierten Julia und am Balken Janka herausragende Übung. Bei den Jungen brillierte Paul mit seiner fast makellosen Übung am Hochbarren. Nur knapp verfehlten alle drei Sportler diese höchste Einzelwertung von 10 Punkten.

Und noch eine herausragende Leistung muss hier genannt werden:  7 von 11 Jungen zeigten am Gerät „Pferd lang“ eine Vorderstütz-Sprunghocke, die mit der Note 1 bewertet wurde.

Am Ende wurden die Leistungen der besten Turnerinnen und Turner 2019 geehrt:

Bei den Mädchen gewann Janka vor Julia und Melissa. 

Bei den Jungen siegte Paul vor Haakon und Noah.

 

Wir gratulieren ganz herzlich
und wünschen euch allen
für die kommenden Prüfungen ebenfalls viel Erfolg!

 

 

Reise nach Belgien – Tag 6

Am Sonnabend trafen wir uns nach dem Frühstück im Seminarraum, um die letzten noch offenen Aufgaben für die Projektwebseite zu erledigen.

Am Abend ließen wir die Ereignisse der letzten 5 Tage noch einmal Revue passieren. Dazu hatten wir in gemischten deutsch-polnisch-belgischen Gruppen Präsentationen erarbeitet.

Morgen geht es nach dem Frühstück wieder in Richtung Heimat.

Max, Hannes, Nick und Siyar

 

Reise nach Belgien – Tag 5

Am Donnerstag Abend setzten wir uns an die gestellten Aufgabe, die darin bestand, Briefe in Erinnerung an die 11 afro-amerikanischen Soldaten von Wereth zu schreiben. Diese Briefe brachten wir heute am Freitag Vormittag zum US Memorial Henri Chapelle und legten sie dort an den Gedenkgräbern nieder.


Auf dem Weg zur Gedenkstätte machten wir Halt in Kelmis und besuchten dort das Vielle Montagne Museum. Zunächst digitalisierten wir dort die während des gesamten Projektes gesammelten Materialien …

… und nahmen danach an einer sehr interessanten Führung durch die Dauerausstellung über das Neutral Morisnet teil.

Dabei ging es um die Geschichte eines etwa 3,4 km² großen Gebietes im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande. Dieses Gebiet war in der Vergangenheit immer wieder sehr begehrt wegen seiner Bodenschätze. Die Herrschenden konnte sich aber nach der Befreiung von der Napoleonischen Fremdherrschaft und der Neuordnung der Grenzen auf dem Wiener Kongress 1815 in diesem Gebiet Neutral Morisnet nicht auf einen Grenzverlauf einigen. So wurde dieses Gebiet als neutral definiert und in den folgenden Jahrzehnten sowohl von Preußen als auch von den Niederlanden gemeinsam verwaltet.  Es ist kaum zu glauben …

Unser nächstes Reiseziel war Vaals in den Niederlanden. Nach einem Mittagsimbiss in der Taverne de Grenssteen ging es zum Dreiländereck. Gemeinsam sangen wir hier – total international – die „Ode an die Freude“ sowohl auf Polnisch als auch auf Deutsch.

Unsere letzte Station am heutigen Tag war Aachen. Dort nutzten wir die Freizeit zum Entspannen, zum Shoppen und zur Besichtigung des alten Rathausplatzes.

Abends in Worriken wieder angekommen ging es nach dem Abendbrot erschöpft, aber zufrieden mit dem schönen Tag um 22.00 Uhr ins Bett.

Euer Nick

 

 

 

Reise nach Belgien – Tag 4

Am Donnerstag ging es für uns nach dem Frühstück zunächst ins Hochmoor Hohes Venn. Es ist das älteste Naturschutzgebiet Belgiens und eine der urwüchsigsten Landschaften in der Eifel und in den Ardennen.

 

Bei der kurzen Wanderung wunderten wir uns über die natürliche Schönheit der malerischen Moorlandschaft und des Fichtenwaldes, der noch vor ca. 200 Jahren von den Preußen gepflanzt wurde, um den Boden hier trocken zu legen.

Nicht schlecht schauten wir alle, als wir in dieser abgelegenen Idylle weit weg von der deutschen Grenze einen Grenzstein entdeckten, der einst die Gebiete Preußen und Belgien markierte.

Danach fuhren wir nach Herbesthal und besichtigten dort den preußischen Grenzbahnhof, sowie das Denkmal, das an die jüdischen Kindertransporte bereits vor dem 2. Weltkrieg erinnert. 1938/39 nahm Belgien ca. 1000 jüdische Kinder aus Nazi-Deutschland auf, die auf dem Herbesthaler Bahnhof den Boden der Freiheit betraten.

Im Anschluss besuchten wir das US Memorial Henri Chapelle. Auf diesem 23 ha großen Friedhof ruhen ca. 8 000 gefallenen Amerikaner. Die meisten von ihnen verloren ihr Leben bei den Kämpfen in den Ardennen 1944/45. Dieser Friedhof wurde 1944 zunächst als Kriegsgräberstätte eingerichtet und schließlich 1960 als Gedenkstätte feierlich eingeweiht.
In kleinen Gruppen suchten wir nun nach den Grabstellen der in Wereth ermordeten GIs. Sie haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Unser Team mit dem Historiker Herbert Ruhland

Unser nächstes Reiseziel war Kelmis. Hier besuchten wir die belgische Schule, das Cesar-Franck-Athenäum. Eine an unserem Projekt teilnehmende belgische Gruppe geht in diese Schule. Nach dem schmackhaften Mittagessen in der Schulcafeteria arbeiteten wir in gemischten deutsch-polnisch-belgischen Gruppen in einem Workshop zum Thema „Grenze“.


Nach intensiver Arbeit nutzten wir die wohlverdiente Pause zur Sightseeing-Tour. Die belgische Schülergruppe stellte uns ihre Stadt Kelmis vor. Anschließend trafen wir uns wieder in der Schule um die einzelnen Workshop-Ergebnisse zum Thema „Grenze“ zu präsentieren.

Bevor es am Nachmittag nach Worriken zurück ging, erhielten wir bereits unsere Aufgaben für den Freitag. Damit werden wir uns heute Abend beschäftigen. Aber mehr dazu im nächsten Bericht.

Euer Max

 

 

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Die Redaktion