Im Mittelpunkt des Theaterstücks stehen die Themen Freundschaft, Identität, soziale Medien und Cybermobbing. Die Geschichte erzählt von drei Jugendlichen, deren Suche nach Anerkennung und Zugehörigkeit durch Hasskommentare, Missverständnisse und ein manipuliertes Video eine dramatische Wendung nimmt.
Mit einer mitreißenden Mischung aus Schauspiel, Musik, Live-Kommentaren und direkter Ansprache gelang es den Darstellerinnen und Darstellern, die Jugendlichen in die Welt der digitalen Kommunikation hineinzuziehen.
Dabei bot „CYBR“ weit mehr als reine Unterhaltung: Das Stück regte dazu an, das eigene Verhalten in sozialen Netzwerken kritisch zu hinterfragen und sich mit den Folgen von Ausgrenzung, Beleidigungen und Cybermobbing auseinanderzusetzen. Es machte deutlich, wie schnell sich vermeintlich harmlose Kommentare verselbstständigen können und wie wichtig Zivilcourage, Empathie und gegenseitige Unterstützung sind – sowohl im digitalen Raum als auch im persönlichen Miteinander.
Der Theaterbesuch war damit ein wertvoller pädagogischer Impuls, um die Medienkompetenz der Jugendlichen zu stärken, Perspektivwechsel zu ermöglichen und das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Gemeinde Karlshagen für die Bereitstellung der Räumlichkeiten im Haus des Gastes sowie dem gesamten Team von „theaterspiel“ aus Witten für die tolle Zusammenarbeit und die eindrucksvolle Vorstellung!
Text und Foto: Team Schulsozialarbeit
