Für einen respektvollen Umgang

Zu einer guten Klassengemeinschaft muss man sich erst entwickeln. Das geschieht nicht so von allein. Dazu braucht es alle Mädchen und Jungen der Klasse. Manch einer Klasse gelingt es relativ schnell, andere brauchen vielleicht etwas länger, um zu erkennen …

„Nur gemeinsam sind wir stark!!!“

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b wollen ihre Klassengemeinschaft stärken.
Deshalb luden sich am 14. November 2018 die Klassenleiterin Frau Juretzko und die Schulsozialarbeiterin Frau Friedrich den Gemeindepädagogen Herrn Bollenbach zum Projekt „Klassenverband stärken“ in die Schule ein.

Nach der Kennenlern-Phase wurden an verschiedenen Stationen die Probleme im Klassenverband erarbeitet und gemeinsam nach Lösungswegen gesucht.

 

Dabei kamen auch gruppendynamische Spiele und Lieder zum Einsatz. Den Schülerinnen und Schülern der Klasse fiel es leicht, sich selbst und ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Alle arbeiteten eifrig mit und bewiesen viel Kreativität und Ideenreichtum.

So wurden auch eigene Wünsche für die Klasse erarbeitet und mehr am Zusammenhalt geprobt. Es war ein gelungenes Projekt und allen ist aber auch bereits klar:

Wir müssen von nun an aber auch alle weiter daran arbeiten, die neu erworbenen Kenntnisse im Schulalltag umzusetzen.

Willkommen in unserer Schule …

Die Heinrich-Heine-Schule öffnete am 17. November 2018 wieder ihre Türen für alle Interessierte, die einmal in das Schulleben blicken wollten.
Mit einem kleinen Vorgeschmack auf unsere Weihnachtsveranstaltung  begrüßte der Chor der Grundschule und unsere Theatergruppe die Besucher zunächst mit einem Blick in unser Weihnachtsmusikal.
Die Schulleiterin Frau Schönberg lud danach alle Gäste herzlich zu einem Rundgang durch unsere Einrichtung ein.

Ganz besonders waren Eltern angesprochen, die ihre Sprösslinge im nächsten Jahr in die erste oder in die fünfte Klasse einschulen möchten.
Schüler und Lehrer präsentierten die Palette der vielfältigen Nachmittagsangebote, der Neigungs– und Wahlpflichtkurse.

Über schulische Anforderungen und Möglichkeiten einer vielseitigen Förderung des eigenen Kindes bei uns an der Schule konnte jeder Besucher mit Fachkräften ins Gespräch kommen …

Auch für das leibliche Wohl unserer Gäste wurde liebevoll gesorgt…  Wer sich aber gern sportlich betätigen wollte, hatte die Möglichkeit, in der Turnhalle seine Geschicklichkeit und seinen Mut in einem Parcours zu testen oder an den Tischtennisplatten seine Fähigkeiten zu zeigen.

Mit einer extravaganten Modenschau unserer SchülerInnen der 3. Klassen klang unser „Tag der offenen Tür“ aus.  Dabei zeigten die Mädchen und Jungen des Bili-Projektes wie ein cooles Superoutfit aussehen sollte. Das Besondere an der Moderation war aber nicht nur, dass die SchülerInnen ihre Texte eigenständig im Unterricht verfasst und geübt haben, sondern auch, dass die Kinder bereits nach 3 Monaten Englischunterricht ihre selbst verfassten Texte sehr gut lesen und sprechen können …  Ein gelungenes Projekt, wie wir finden …

Julie und Paula vom  Heine-Filmteam hielten das Geschehen an diesem Vormittag in Bild und Ton fest.

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz besonders bei allen Schülern, Eltern und Kooperationspartnern bedanken, die uns so tatkräftig an diesem Tag unterstützten.

Diesen Sonnabendvormittag nutzten auch wieder viele liebe  „ehemalige Schüler“ , um mit ihren Lehrern ins Gespräch zu kommen und um gemeinsame Erinnerungen auszutauschen …

Wir freuen uns immer, euch wieder zu sehen!!!

 

Einige Impressionen des Tages  …

                                          

Fotos: Pauline

 

 

 

Bald auf Reisen

Ende November fährt eine Gruppe von 8 Schülerinnen und 2 Lehrern zu unserer Partnerschule nach Bialystok. Bei diesem Schüleraustausch geht es nun um die letzte Etappe des derzeitigen Wettbewerbs.

Zur Erinnerung …

Unsere beiden Schulen bewarben sich im September 2017 um die Teilnahme am Deutsch-Polnischen Jugendpreis mit dem Motto „Gemeinsam in Europa. Ein Ziel“.  Aus 80 Bewerbern wurden im November 2017 20 deutsch-polnische und trilaterale Projekte ausgewählt. In diesen ausgewählten 20 Jugendbegegnungen geht es um unterschiedliche Themen zu kultureller, religiöser, weltanschaulicher und  sprachlicher Vielfalt. Und unsere Schule ist dabei!!!

In der ersten Phase haben wir gemeinsam mit unserer Partnerschule aus Bialystok das Theaterstück „Romek und Julia“, aber mit Happyend 😆 geschrieben. Es wurde dann bis zum Frühjahr 2018 geprobt, in den Übungsphasen e-mailt, geskypt und per Sozialmedien kommuniziert. Die Entfernung von 1000 km war für uns kein wirkliches Hindernis.

Im April 2018 fand dann der deutsch-polnische Schüleraustausch in Karlshagen statt. In den 7 Tagen wurde nun unser gemeinsames Theaterstückin verschiedenen Sprachen – geprobt und schließlich aufgeführt.

In der jetzigen zweiten Phase arbeiten unsere beiden Schulen an einem gemeinsamen Kalender zum Thema „Vielfalt“ . Jede der beiden Schulen gestaltet dazu 6 Monatsblätter.

Vom Thema „Vielfalt“  inspiriert zeichneten unsere Schüler im Kunstunterricht ihre Vorstellungen und Überzeugungen. Aus diesen Bildern wählte der Schülerrat in dieser Woche die Zeichnungen aus, die für die Kalendergestaltung nach Bialystok mitgenommen werden.

Dort wird in einer Projektarbeit unser gemeinsamer Kalender fertiggestellt.

Der Wettbewerb läuft über den Zeitraum eines Jahres, danach werden alle Ergebnisse an eine deutsch-polnische Jury eingereicht, die dann im Februar 2019 den Sieger des Wettbewerbs in Berlin küren wird.

(Anm. der Redaktion: Wir wünschen unseren Teilnehmern viele schöne Erlebnisse in Bialystok und viel Erfolg in der letzten Etappe des Wettbewerbs)

Wer wurde Schulmeister 2018 im Hochsprung?

Wer wird Schulmeister 2018 im Hochsprung?

Am 13. November 2018, fand unsere diesjährige Schulmeisterschaft im Hochsprung mit Musik statt.
27 Schüler haben sich diesem Wettkampf gestellt.  In den vergangenen Jahren war aber der Mädchenanteil deutlich höher. In diesem Jahr nahmen leider nur 4 Mädchen, aber dafür 23 Jungen der Klassenstufe 5-10 teil.
Alle Teilnehmer nutzten diesen Wettbewerb aber auch um ihre bereits im Unterricht erbrachten Hochsprungleistungen zu verbessern, was auch einigen von ihnen gelang.

Es ist klar, dass die übersprungene Höhe eines Hochspringers  nicht nur von der reinen Sprungkraft abhängt, sondern auch von der Körpergröße sowie der Technik der „Latten“überquerung.

Wer von den jüngeren Teilnehmern den Wettkampfmodus nicht kennt, der zögert zunächst in einem gemeinsamen Wettbewerb mit den „Großen“ anzutreten, weil er sich selbst kaum Chancen auf einen vorderen Platz ausrechnet. Denn immerhin sind die Schüler der 10. Klasse klar im Vorteil gegenüber den Hochspringern der 5. Klasse, wenn es um die Körpergröße geht. Aber ganz im Gegenteil –  die „Großen“ haben wesentlich mehr „Ängste“, weil ihnen der Wettkampfmodus so einiges abverlangt. Dabei geht es um die reine Sprungkraft und damit um die absolute Sprunghöhe, die ein Wettkämpfer über seinen eigenen Körperschwerpunkt springen kann. Dieser Unterschied (= Differenz) entscheidet am Ende über die Platzierung. So kann es schon vorkommen, dass ein Schüler aus der 5. Klasse einem Schüler aus der 10. Klasse den Sieg streitig macht.

Pauline und Julie vom Heine Filmstudio hielten diesen Wettbewerb in Bild und Ton fest.

        

In der letzten Phase des Wettkampfes kam es zwischen Haakon, Noah und Paul zum Entscheidungskampf. Souverän bis dahin, schwächelten Noah und Paul nun an der gleichen Höhe von 1.45 m, die dann aber keiner von beiden bewältigen konnte.  Letztlich setzte sich Haakon in diesem Duell durch, der nun bei der weiteren Höhe von 1,50m im wahrsten Sinne des Wortes Höhenflüge bekam und diese erfolgreich übersprang. Auch seine Versuche über 1,55 m zeigten, dass er durchaus in der Lage ist, sie zu meistern.

    

Nach einem 2 stündigen Wettkampf standen die Sieger fest.

Im Wettbewerb der Mädchen gewann Janka mit 1.25m aus der Klasse 10 souverän. Alina aus der Klasse 5a belegte den zweiten Platz und den dritten Platz erkämpfte sich Amy aus der Klasse 7a.

Bei den Jungen siegte Haakon vor Paul aus der aus der 10.Klasse. Noah, ebenfalls Klasse 10 und Florian aus der Klasse 9 belegten den 3. Platz.

Ganz herzlichen Dank für Eure Teilnahme und herzlichen Glückwunsch an die Platzierten.

 

Übrigens, wusstet ihr schon, wer bei den Männern wirklich die beste Sprungkraft aller Zeiten hat?

Die übersprungenen Höhen sind natürlich bestens dokumentiert, und damit lassen sich auch Vergleiche anstellen, bei denen die Körpergröße berücksichtigt wird. So kann daraus die Differenz zwischen Körpergröße und übersprungener Höhe ermittelt werden.

Die Frage nach der größten mit einbeinigem Absprung (so die Regel im Hochsprung) übersprungenen Höhe ist einfach beantwortet, die Rekordtabellen weisen es ja klar aus:

Den Weltrekord mit übersprungenen 2,45m hält seit fast 20 Jahren der ehemalige kubanische Hochspringer Javier Sotomayor. Sotomayors Körpergröße betrug damals 1,93m. Er übersprang bei seinem Weltrekord also um 52cm seine eigene Körpergröße.

Den Rekord mit dem größten Unterschied zwischen Körpergröße und übersprungener Höhe hält jedoch u.a. der Schwede Stefan Holm, der mit einer Körpergröße von 1,81m im Jahre 2005 eine Höhe von 2,40m übersprang. Die Differenz zwischen seiner Körpergröße und der übersprungenen Höhe beträgt also 59cm und damit 7cm mehr als bei Sotomayor.