English Breakfast in der Klasse 5b

Die „feine englische Art“ ließen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b der Heine-Schule Karlshagen schmecken! Sie kochten und brutzelten gemeinsam mit ihrer Englischlehrerin Frau Schlatter ein echtes englisches Frühstück. Enjoy your meal!

 

Text: Frau Verclas

Fotos: Frau Schlatter

Klasse 7a: Schlemmen und Schlittschuhlaufen

Die Klasse 7a musste aus der Not heraus aus dem geplanten Wandertag spontan einen Schlemmertag improvisieren. Statt Schlittschuhlaufen ging es zum Einkaufen und danach ab in die Schulküche. Aus Kartoffeln wurden Kartoffelecken mit Kräuterquark gezaubert. Es gab Pizza, Erdbeermilchshake, Muffins und einen leckeren Obstsalat. Da war für jeden was dabei und keiner dachte mehr an den Regen, der von draußen gegen die Scheibe tropfte.

 

P.S. Der Schlittschuh-Ausflug wurde natürlich nur verschoben und einige Wochen später bei strahlendem Sonnenschein nachgeholt! Mit den letzten Runden auf dem Eis verabschiedeten die Schülerinnen und Schüler den Winter und erwarten nun sehnsüchtig den Frühling!

   

   

 

Text und Fotos: Frau Kronenfeld

 

Neues Spielgerät gewünscht: 99 Funken für Schule Karlshagen

Keine Langeweile mehr auf unserem Schulhof!

Damit sich die größeren Schülerinnen und Schüler der Regionalschule Karlshagen in den Hofpausen austoben können, brauchen wir ein neues Klettergerüst! Sehr viele wünschen sich ein neues Spielgerät auf unserem Schulhof. Die wenigen Spielmöglichkeiten, die wir haben, sind leider sehr klein und immer besetzt.

Nach einer Abstimmung an der gesamten Schule war klar, es soll ein Klettergerüst werden! Der Heinrich-Heine-Schulverein e.V. hat bei dem Großvorhaben „den Hut auf“. Auf der jetzigen Kugelstoßanlage, die verlegt wird, soll das Spielgerät künftig stehen. Es sind hohe Kosten zu erwarten, da vielfältige Arbeiten zu verrichten sind, z.B. den Untergrund vorbereiten, Zäune versetzen. Allein das kann schon ca. 15.000 Euro in Anspruch nehmen. Dazu kommt dann das Spielgerät selbst, entsprechende Fallmatten, Arbeitskosten …

Aber wie immer ist der Verein bestrebt, Firmen und andere fleißige Spendenwillige ins Boot zu holen. Es soll schön werden für die Kinnings, immerhin verbringen sie einen Großteil des Tages in der Schule und auf dem Gelände.

Darum brauchen wir Ihre Unterstützung: Helfen Sie uns beim Kampf gegen die Langeweile auf unserem Schulhof!

 

Werden Sie Teil des Projektes und klicken Sie hier für weitere Infos: Kampf gegen Langeweile – Spendenaufruf – Bewegung Schulhof – 99funken – YouTube

 

Text: Frau Frick und Herr Grewe

 

 

 

Klasse 6a erlebt maritime Klassenfahrt am Greifswalder Bodden

Die Klasse 6a verbrachte drei schöne Tage in Greifswald Wieck im Maritimen Jugenddorf Wieck – Majuwi. Untergebracht waren wir im Hauptgebäude, in dem auch der Speisesaal und tolle Aufenthaltsräume waren. Auf dem Gelände spielten wir Fußball, Volleyball, Tischtennis. Auch den Spielplatz mit der Kletterwand nutzten wir mit Begeisterung. Am ersten Abend gestalteten wir eine Modenschau und schauten uns einen Film an.

Am 2.Tag haben wir einen Rundgang durch die Greifswalder Innenstadt gemacht. Professor Dr. Arndt führte uns durch die Stadt und erzählte uns über die Gründung der Stadt, Backsteingotik und Caspar David Friedrich. Wir haben viele alte Häuser und die St. Marien Kirche, liebevoll „die dicke Marie“ genannt, bestaunt. Danach hatten wir Freizeit und gingen etwas shoppen. Nachmittags war Bowling angesagt. Abends in Majuwi hatten wir viel Spaß beim Wahrheit-oder-Pflicht Spiel. Es war ein toller Tag!

Am 3. Tag am Strand von Eldena waren Team-Spiele angesagt. Anschließend ging es zur Klosterruine Eldena. Alle waren erstaunt über die Größe der Ruine. Später nach einer Lunch-Pause haben wir uns auf eine Runde Geocaching gewagt. Nach dem wir einen Cache gefunden haben, gab es ein wohlverdientes Eis. Nun zurück in Majuwi durften wir uns erholen und danach haben wir gegrillt. Zum Abschluss unserer Klassenfahrt ging es in die Disco.

Die Klassenfahrt war echt toll!!

Wir bedanken uns bei unseren Eltern, Großeltern und Erziehungsberechtigten, die uns die Fahrt ermöglichten. Auch ein großes Dankeschön an Majuwi-Team sowie an Herrn Grewe und Frau Schellner für die Organisation und gute Begleitung!

 

Text: Klasse 6a

Fotos: Frau Schellner

Internationaler Workshop auf Usedom: Karlshagener Schüler beteiligen sich

„Menschenrechte schützen – Verantwortung übernehmen“ – unter diesem Motto fand vom 11. bis 17. März 2023 ein internationales Schülertreffen statt.

Klaas, Kevin und Mohammed (Kl. 9 und 10) aus der Heine-Schule Karlshagen nahmen zusammen mit Frau Juretzko an der fünftägigen Veranstaltung teil. Insgesamt 37 Schüler:innen aus Polen, Deutschland, der Niederlande und Belgien verbrachten eine schöne und arbeitsreiche Zeit in der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm (JBS, Usedom) miteinander.

Dabei ging es vor allem um die Geschichte der Menschen auf der Insel Usedom – das Schicksal der Bewohner, Flüchtlinge, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge, Opfer der Bombardierungen während des Zweiten Weltkrieges. Ziel ist es, einen virtuellen Lernkoffer zu diesem Thema mit Inhalten zu füllen.

1. Tag

Am Sonntagmorgen lernten wir uns gegenseitig bei einer Art „Speed Dating“ kennen. Das war eine tolle Aktion. Danach bereiteten wir uns auf die Gedenkstunde auf dem Golm vor. Die Kriegsgräber- und Gedenkstätte Golm ist die Ruhestätte von tausenden Toten des Zweiten Weltkrieges. Auf dem eigentlich nur für Soldaten vorgesehenen Friedhof wurden auch Tausende Zivilisten begraben, die am 12. März 1945 in Swinemünde bei einem verheerenden Luftangriff ihr Leben verloren.

 

Folgenden Fragen gingen wir unter anderem nach: Weshalb griff die amerikanische Luftwaffe die mit deutschen Flüchtlingen überfüllte Hafenstadt an? Was hat es mit der Staatsgrenze auf sich, die seit dem Herbst 1945 ausgerechnet zwischen der Stadt und ihren Kriegsgräbern verläuft? Wer kümmert sich um diesen Friedhof und welche Bedeutung hat das Gedenken auf dem Golm heute? Alle Schüler nahmen an der alljährlichen Festveranstaltung teil, einige von ihnen sogar aktiv mit Rezitationen. Je ein Schüler aus jedem Land legten einen gemeinsam mit Wünschen versehenen Lebensbaum auf dem Golm nieder. Ein Kaffeetrinken und ein Spaziergang zum Stettiner Haff rundeten den Tag ab.

2. Tag

Am Montag stand am Vormittag das Thema Zwangsarbeit im Mittelpunkt der Arbeit.
Am Nachmittag fuhren wir nach Swinoujscie in das Liceum und erlebten ein Zeitzeugengespräch mit Herrn Jan Szczygiel. Er wurde als Kind durch die Nazis nach Österreich verschleppt. Dort ist er in einem KZ Außenlager von Mauthausen gewesen, wo an ihm Untersuchungen gemacht wurden.

 

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis zeigten uns die polnischen Schüler bei einer Stadtrallye ihre Heimatstadt.

3. Tag

Am Dienstag besuchten wir noch einmal die Gedenkstätte auf dem Golm. Unter dem Aspekt „Gesichter des Golms“ erfuhren die Schüler:innen hier sehr viel Wissenswertes über das Schicksal verschiedener Menschen, deren Leben mit den Bombardierungen am 12. März 1945 verbunden war.

Am Nachmittag war dann individuelle Freizeit angesagt. Einige verbrachten diese im Aqua Park und andere bei einem Stadtbummel.
Nach einem gemeinsamen Abendessen in der Pizzeria DAGRASSOW ging es wieder in die JBS zurück.

4. Tag

Am Mittwoch fuhren wir auf für uns bekanntes Terrain nach Peenemünde. Im HTM wurden wir von Herrn Gericke, dem Geschäftsführer des Museums, begrüßt. Nach einer kurzen Einführung und einer Führung durch das Museum begann die Arbeit in Arbeitsgruppen. Jedes Team bestand aus einem deutschen, polnischen, belgischen und niederländischen Schüler:innen. Gemeinsam recherchierten sie zum Thema „Menschen in Peenemünde“ unter dem Aspekt „Täter – Opfer – Helden“. Jede Gruppe erstellte eine Präsentation.

Hierbei ging es nicht nur um inhaltliche Absprachen und Zusammenarbeit, sondern auch um sprachliche – polnisch, englisch, deutsch. Eine große Herausforderung für alle Schüler, die sie aber super gemeistert haben.

Gegen 16:30 Uhr fuhren wir nach Koserow und zeigten unseren Gästen die neue Seebrücke, von der sie sehr beeindruckt waren. Danach ging es wieder in die JBS.

5. Tag

Am Donnerstag stand wieder Peenemünde auf dem Plan. Der Vormittag stand unter dem Motto Denkmal „erfahren“. Unser Weg führte uns in die Denkmallandschaft Peenemünde. Dabei machten wir bei den Resten des KZ Arbeitslagers Karlshagen 1, dem Bahnsteig am Haltepunkt Werk-Ost und an der ehemaligen Hauptwache der Heeresversuchsanstalten halt.

Am Nachmittag beendeten die Schülergruppen noch ihre Arbeiten vom Vortag, ließen die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren, nahmen kleine Videos dazu auf und präsentierten dann ihre Arbeitsergebnisse. Damit haben wir unseren virtuellen Lernkoffer begonnen zu füllen.

In der JBS wurden wir von Herrn Gericke und dem stellvertretenden Stadtpräsidenten der Stadt Swinoujscie, Herrn Pawel Sujka verabschiedet. Am Freitagmorgen ging es wieder in Richtung Heimat.

In dieser Woche wurde aber nicht nur gemeinsam gearbeitet und gelernt, es wurde auch viel gelacht, Musik gehört, Karten und Volleyball gespielt oder einfach nur miteinander geredet. Es war eine schöne Zeit, die wir alle in Erinnerung behalten werden.

Text und Fotos: Frau Juretzko