Wahlpflicht in Corona Zeiten…

Lucas M. und Lukas K. vom Kurs „Schulhaustechnik“ haben heute stellvertretend für das ganze Team die selbst gefertigten Prospekt- und Flyeraufsteller an Frau Kronenfeld für die „Berufsfrühorientierung“ übergeben…

Jetzt können die Materialien gut und übersichtlich geordnet von den Schülern gesichtet und natürlich auch mitgenommen werden.



Das ist eine engagierte Truppe, die sich hier unter der Leitung von Herrn Rempfer gefunden hat. Im Januar übergaben die sechs Jungen bereits die Lernuhren an unsere Erstklässler. Dieses neue Projekt haben sie unmittelbar vor den Corona Beschränkungen fertiggestellt.

Viele Ideen und Einfälle, aber auch eine Vielzahl an Handgriffe waren nötig, damit es nicht nur bei einer Absichtserklärung bleibt.  So gehören Säge-, Schraub-, Klebe-, Schneid-und Malerarbeiten dazu, um diese Aufsteller herzustellen. Dabei brachte jeder seine Stärken ein.
Unsere neuen Aufsteller sind also echte Teamarbeit!!!  (Wer weiß, wozu man diese Fähigkeiten später noch einmal brauchen kann.)

Mit dieser Mund-Nase-Bedeckung ist es nun schwer, die Mimik zuerkennen. Aber sie können wirklich stolz auf ihre Arbeit sein!!! 

Die weiteren Handwerker waren:

Lucas P., Nico, Jeremy und John. 

Auf diesem Weg geht ein lieber Gruß von Herrn Rempfer an alle Kursteilnehmer

und ein großes Dankeschön an das gesamte Wahlpflicht-Team „Schulhaustechnik“.

 Fotos: Herr Rempfer

 

Das gab es wirklich noch nie … kein allerallerletzter …

 🙁

Heute wäre  für unsere Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der letzte Schultag gewesen…

Jeder weiß, was damit gemeint ist …!!!

Der allerallerallerletzte Schultag mit einem zünftigen Schulstreich am Abend davor und mit dem „Dorf“-Umzug am heutigen Morgen … und mit der verlängerten Hofpause … und  mit der lautstarken Polonaise durchs Schulhaus … und mit viel Spray für den „Farbausgleich“ der Haare … und mit kostenlosen Bonbons … und  mit … und mit …

Nichts von alldem fand heute statt … 

🙁

Unsere 15 Absolventen hätten heute ihren wirklich allerallerletzten offiziellen Schultag gehabt.

 

 

Wir trauern mit  …

 

Internationale integratives Theaterprojekt „Gestrandet“

Wie alles begann …

„Das ist eure Bühne“, sagt Vera Valtin. „Hier wird das Stück aufgeführt.“

Doch so weit ist es noch nicht…

Am 10. Juli 2009 sahen sich die 9 teilnehmenden Schüler/innen, sechs aus unserer Schule und drei aus der Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung Zirchow zum ersten Mal.

Dieses erste Treffen war der Auftakt zu den Proben für das Stück „Gestrandet“.

Während sich die Akteure unter Anleitung von Frau Valtin „beschnupperten“, besprachen Eltern, Schulleiterin, Projektverantwortliche und Begleiter, Koordinatorin und Schulsozialarbeiterin viele organisatorische Dinge.

Möglich wurde dieses Projekt durch eine Kooperation mit der ReGe Mölschow, gefördert wird es durch die EU, um Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam künstlerisch tätig werden zu lassen.

Schultheatertage

Am 29.04.2010 nahm die Gruppe mit dem Theaterstück an den Schultheatertagen im Theater Anklam teil und durfte unsere Schule dort vertreten. Gleichzeitig hatten alle Teilnehmer die Chance, die Darbietungen anderer Theatergruppen zu sehen und in tollen Workshops unter professioneller Anleitung neue Bühnenerfahrungen zu sammeln.

Da Anklam mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht rechtzeitig zu erreichen war, organisierte die Regionalgesellschaft Usedom – Peene Mölschow die Anreise mit einem Bus.

Die erfolgreiche Aufführung gibt uns Power und Selbstbewusstsein für die Auftritte in Ungarn (28.-31.Mai 2010) und Italien (4.-6.Juni 2010).

Proben in der Schule

Wöchentlich treffen sich die sieben Schüler/-innen mit ihrer „Regisseurin“ Vera Valtin in der Aula unserer Schule zum Proben.

Premiere

Die ReGe Mölschow stellte Bühnenbild, Kostüme und Technik bereit, und am 1. Advent erlebten viele Zuschauer die Premiere in der Kulturscheune Mölschow. Das war der Beginn, denn das Stück wird weiterentwickelt und im März 2010 am internationalen Theatertag in Mölschow, im Mai in Ungarn und im Juni beim internationalen Theaterfestival „Differenzart“ in Italien gezeigt.

Im Stück „Gestrandet“ treffen nach einem Schiffsunglück unter anderem eine unnahbare Geschäftsfrau, eine lebensfrohe Kellnerin oder auch ein Naturfreak auf einer einsamen Insel aufeinander. Gemeinsam müssen sie nun ums Überleben kämpfen. Das Stück entwickelte sich seit der Premiere im Dezember ständig weiter, sodass inzwischen die Schauspieler das Publikum aktiv in ihr Spiel auf und vor der Bühne einbeziehen.

 

Seit dem Sommer proben nun schon Schülerinnen unserer Schule und der Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung Zirchow gemeinsam an diesem Theaterstück – jetzt sind sie soweit …..

Ungarn und Italien  … Wir kommen …!!!

 

  Ungarn (28.-31.Mai 2010) und Italien (4.-6.Juni 2010)

Letzte Aufführung „Gestrandet“ im Oktober 2010 

Nach 2 Jahren Zusammenarbeit im Theaterprojekt „Gestrandet“ war am 13. Oktober 2010 um 12.10 Uhr unser letzter Auftritt. Wir wollten Vera, unserer Theaterleiterin, nochmal „auf den Zahn fühlen“ und ließen sie am Ende des Stückes mitspielen. Sie improvisierte gut, denn wir hatten das Ende des Stückes heimlich selbst geschrieben und geprobt! Diese Aktion war ein Dankeschön an Vera Valtin und auch an Ingrid Sekerci von der Gemeinnützigen Regionalgesellschaft Insel Usedom-Peene mbH für die tolle Projektzeit und die Unterstützung. Natürlich bedanken wir uns auch bei Heinrich und Nico für die spontane Unterstützung (Ersatz-Schauspieler und Lichttechnik) bei unserem letzten Auftritt.

                                                                                  Friederike und Nicole (Kl.10)

Alle Mitwirkenden des EU-Projektes „Gestrandet“ erhielten von Frau Dr. Johannsen (Geschäftsführerin) und Frau Voigt (Bereichsleiterin) folgende Danksagung:

Liebe Mitwirkende des EU-Projektes DIFFERENZART,

am 13. Oktober ist es soweit, „Gestrandet“ wird ein letztes Mal in der Heinrich- Heine- Schule Karlshagen aufgeführt.
Damit gehen zwei spannende Jahre zu Ende, in denen die Schüler und Schülerinnen der Heinrich- Heine- Schule Karlshagen und der Schule für individuelle Lebensbewältigung Zirchow zusammen mit der Regisseurin Vera Valtin unserem EU-Projekt DIFFERENZART Leben eingehaucht haben.
Wir danken Euch allen recht herzlich dafür und hoffen Ihr hattet Spaß und Freude am Projekt, am Theaterspiel und auch an den unternommenen Reisen.

Wir können nur bewundern, was Ihr, eine Gruppe, die sich vorher nicht kannte, in dieser kurzen Zeit zu Wege gebracht habt.
Uns hat es sehr viel Freude bereitet diese Entwicklung zu erleben und zu begleiten. Wir möchten uns auch recht herzlich bei den Eltern bedanken, sowie bei den Schulleitern und betreuenden Lehrern, ohne ihre Kooperation, Hilfe und Unterstützung wäre dies nicht möglich gewesen.
Im Namen der Gemeinnützigen Regionalgesellschaft Insel Usedom-Peene mbH einen herzlichen Dank, dass Ihr dieses Projekt zu so einem Erfolg geführt habt.

Verfemte Musik – ungewöhnliche Projekttage im HTMPeenemünde – Kopie

Das neue Schuljahr begann für die Schüler der 9. und 10. Klasse mit einem dreitägigen Projekt zum Thema „Verfemte Musik in der Zeit des Nationalsozialismus“.

Unter Leitung der Pianisten und Musikpädagogen Volker Ahmels und Friederike Haufe näherten sich die Schüler in verschiedenen Workshops der Thematik. Sie beschäftigten sich intensiv mit dem Leben und Wirken verfolgter Komponisten, erarbeiteten ein Theaterstück zu Gedichten des Dadaismus und übten ein Musikstück ein.

Höhepunkt und Abschluss des Projektes bildete die Präsentation der Arbeitsergebnisse während eines öffentlichen Konzertes im Kesselhaus des HTI Peenemünde (so lautete der Name zu diesem Zeitpunkt, später umbenannt ins HTM Peenemünde), das durch Schüler der Rhythmusgruppe getragen wurde.

Starker Beifall und Begeisterung waren Lohn und Bestätigung ihrer großen Anstrengungen.