Auf Forschungsreise im HTM Peenemünde

Die Schüler der Klasse 10 konnten  am 2. März 2016 an einem Projekttag der besonderen Art im HTM Peenemünde teilnehmen. Unter dem Motto

„Forschungsreise Peenemünde“

erkundeten die Schüler die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und befassten sich ausführlich mit der Rolle unserer Region in dieser Zeit.

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In Kleingruppen erarbeiteten sich die Schüler Kenntnisse über die Themen „Die Rakete“, „Die Menschen“,  „Die Konsequenzen“, stellten am Schluss die Arbeitsergebnisse ihren Mitschülern vor und diskutierten über die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaftler.

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Vielen Dank an Frau Augustat, die uns an diesem Tag im HTM begleitete.

Konfrontation mit der Geschichte

unter diesem Motto stand  für die 9. Klassen der Tag am 8. März 2016.
Wir fuhren in Begleitung von Frau Juretzko, Frau Frick, Frau Bentzien, Frau Dimmer, Frau Radtke und Miss McKnight in die Gedenkstätte Ravensbrück.

Mit dem Bus ging es in Richtung Fürstenberg, ein idyllisch gelegenes Städtchen an der Havel in mitten einer fantastischen Seenlandschaft. Kaum einer vermutet, dass diese herrliche Naturlandschaft eine dunkle Vergangenheit hat.Seenlandschaft_großKarte_2
In der NS-Zeit wurde in dem ca.4 km von Fürstenberg entfernten Dorf Ravenbrück 1938/39 das größte Frauenkonzentrationslager des Deutschen Reiches und auch das Jugendschutzlager Ueckermark für weibliche Jugendliche errichtet.

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Heute befindet sich am Rande dieses ehemaligen KZ-Geländes die Gedenkstätte Ravensbrück.  Bild_003
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Im Verlauf von knapp 6 Jahren waren hier ca. 132 000 Frauen und Kinder, 20 000 Männer und 1000 weibliche Jugendliche aus über 40 Nationen als Häftlinge registriert worden. Die Häftlinge wurden meist als billige Arbeitssklaven an Firmen in der Umgebung weiter verliehen.
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Zehntausende von ihnen fanden aber hier im Lager durch unmenschliche Arbeits-und Lebensbedingungen, brutale Behandlung, Folter, Vergasung, Erschießung und medizinische Experimente den Tod.
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Wir erfuhren viele Einzelheiten zur Geschichte des KZ, erhielten vor allem bewegende und anschauliche Eindrücke vom Alltag in diesem Lager und konnten noch immer nicht begreifen, was Menschen anderen Menschen antun können.
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Aber wir erfuhren auch etwas über Hilfe und Solidarität unter den Häftlingen.

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Nach der  insgesamt 2-stündigen sehr eindrucksvollen Führung verließen wir das Gelände mit einer Vielzahl von Gefühlen und Gedanken.

Befragt nach ihren Eindrücken brachten unsere Schüler folgendes zum Ausdruck:

Ich kann nur sagen, dass Ravensbrück einen zum Nachdenken bringt! Die Frauen, die sowas überstanden haben, haben meinen vollsten Respekt.

Ich bin erschrocken darüber, wie grauenvoll Menschen sein können. Andererseits ist es gut, sich damit auseinanderzusetzen, weil viele vergessen, dass das, was wir haben, nicht selbstverständlich ist.

Ich finde, dass es so etwas Schlimmes nie wieder geben sollte.

Die Tragende
Besonders beeindruckt hat mich die Gedenkstätte am See und die Figur, die auf Fürstenberg schaut, weil die Menschen hier noch immer Blumen für die Opfer hinlegen.

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Es war schon ein komisches Gefühl, dort zu sein, wo vor mehr als 70 Jahren so viele Menschen getötet wurden.

Klasse 9a/b

Fotos: Lena, Kl.9b

 

Neues vom Kurs Regionalgeschichte

Am 22. Februar 2016 fuhren wir mal wieder ins Museum nach Peenemünde.

Hier erhielten die Schüler die Möglichkeit an der nur einmal im Jahr stattfindenden großen Reinigungsaktion des Museums teilzunehmen. Wie in jedem Jahr wurden die Vitrinen geöffnet und die Schüler konnten Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes „Anfassen“.

Für Tim und Laura war es die erste Erfahrung im Umgang mit wichtigen und empfindlichen Ausstellungsstücken. Sie reinigten gemeinsam mit Frau Augustat die Vitrinen, die sich mit der Geschichte des KZ Dora in Thüringen befassen.

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Tom war allein für den Bereich über Kummersdorf verantwortlich.

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Nach getaner Arbeit konnten wir mit unserem Arbeitsergebnis zufrieden sein.

 

Neues aus dem Kunstunterricht

Am Samstag, dem 19. März 2016 öffnete der neuer Karls-Standort bei Koserow seine Pforten. 15.000 Besucher nutzten gleich den ersten Tag der Eröffnung zu einem Besuch des neuen Erlebnis-Dorfes.

Das Maskottchen, der „Erdbeer-Bär Karlchen„, erwartete und begrüßte seine vielen Gäste.

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Im Vorfeld erhielt unsere Schule von den Betreibern einen blitzeblanken, weißen Bären mit der ungewöhnlichen Bitte, ihn doch kreativ zu gestalten.

Dieser Aufruf erging an alle Schulen und Kitas auf der Insel Usedom und Umgebung. Geplant war der Wettbewerb „Wer gestaltet den schönsten Erdbären? zur Neu-Eröffnung.

Preisgeld im Wert von 333 bis 999 € winkten den besten Entwürfen, die der jeweiligen Schule oder Kita zugute kommen.

Im Kunstunterricht kamt ihr gern diesem Wunsch nach und habt  liebevoll und fantasiereich das schneeweiße Tier gestaltet. Unter der Leitung von Frau Niendorf ist „etwas ganz tolles“ entstanden, das unverkennbar zu unserer Schule gehört.

Der fertige Bär ist eine Zusammenstellung aus euren Entwürfen!!!
Könnt ihr erkennen, welcher Entwurf da Pate gestanden hat? 

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Hier einige der schönsten Entwürfe:

Fabienne Labahn Isabel Reich Janka Holtz Jessica Meyn Julia Löffler Lea Labahn Lisa Hirr Lisa Kallfaß Lucy Andrees Marc Ebermann Meo Pakaew Nick Lüder Sophie Mähl

 

 

Auch wenn wir vielleicht nicht unter den Gewinnern sein sollten, alle „Bären“, so auch der unsere, erhalten einen Ehrenplatz im Karlshof für immer.

www.123gif.de

 

Also wer findet unseren Bären dort und schießt das erste Foto von ihm? 

Wir würden es hier gern veröffentlichen.