„Forschungsreise Peenemünde“ – ein Projekttag im HTM – Kopie


Am 27. April 2012 nahmen die Schüler der Klasse 10 an einem Geschichtsprojekttag im Peenemünder Museum teil.

Ziel des Projekttages war es, den Schülern ein möglichst breites Gesamtspektrum über verschiedene Themenbereiche des Museums zu vermitteln.

Folgende Themen standen auf dem Programm:

1. Die Raketenentwicklung in Peenemünde im zeitgeschichtlichen Kontext

2. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Wissenschaftler, Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangenen in Peenemünde und die verschiedenen Produktionsstandorte

3. Militärische Bedeutung und Propagandafunktion der „Vergeltungswaffen“

4. Die Folgen militärischer und ziviler Raketenentwicklung im „Kalten Krieg“

5. Die Ambivalenz der Nutzung modernster Technologie, Wissenschaftsethik, und Verantwortung des Wissenschaftlers am Beispiel der Rakete

Nach einer kurzen Einführung durch Kai Hampel vom HTM sahen die Schüler einen Film mit vielen Zeitzeugenaussagen. Es folgte eine Führung durch die Ausstellung. Nun begannen die Schüler selbständig an den verschiedenen Themen zu arbeiten.

 

 

 

 

 

Bei der anschließenden Auswertung diskutierten die Schüler vor allem über die Verantwortung von Wissenschaftlern für ihre Erfindungen. Dabei stand Wernher von Braun im Mittelpunkt, denn auch wenn er eigentlich eine Rakete bauen wollte, die ins Weltall fliegt, war er am Bau einer Waffe beteiligt, die insgesamt über 25 000 Opfer forderte.
Zum Schluss erhielten die Schüler noch die Möglichkeit, die an diesem Tag neu eröffnete Ausstellung zur Geschichte des Kraftwerkes zu sehen.

Abschlussfahrt der 10. Klasse

Am 20. März 2012 begaben wir uns auf unsere langersehnte Abschlussfahrt. Als Ziel hatten wir uns Hamburg heraus gesucht. Gut gelaunt und bei gutem Wetter begann unsere Fahrt mit dem Busunternehmen Müller aus Zinnowitz.

In Hamburg angekommen, bezogen wir unsere Zimmer in einem Superhotel. Nun hatten wir sogar noch ein wenig Zeit, die nähere Umgebung genauer kennen zu lernen.

Unsere erste Station war das Hamburger „Schwarzlichtviertel“. Das ist eine Indoor-Freizeitattraktion für Groß und Klein. Wir fühlten uns beim Minigolf unter dem geheimnisvoll leuchtenden Schwarzlicht sehr wohl und versuchten auf den 18 ½ Bahnen unser Glück. Wir konnten sogar zwei Gewinner ermitteln. Steven-„Johannes“ und Gina versenkten die Kugeln schneller und besser als alle anderen. Spaß hatten wir aber auch im „Blindhouse“ und beim Geschicklichkeitsparcours „mission possible“.

Am Mittwoch waren wir zu einem Stadtrundgang im Hamburger Hafenviertel verabredet. Hier lernten wir einen ganz besonderen Teil der Stadt „HafenCity“ kennen. Besonders beeindruckt waren wir von den Plänen zum Bau der Elbphilharmonie. Fertiggestellt werden soll das neue Hamburger Wahrzeichen mit seinen zwei Konzertsälen, einem Fünf-Sterne-Hotel und  Wohnungen 2014/15. Auch der weltweit größte Hersteller von Verbrauchsgütern wie Nahrungsmittel, Kosmetika und Körperpflege „Unilever“ hat seinen Sitz in der HafenCity, das konnten wir uns sogar von innen ansehen. Durch die alte Speicherstadt ging es dann in Richtung Landungsbrücken. Und unsere Tour endete am Hardrock-Cafe, in dem wir uns zum Mittag verabredet hatten. In einer tollen Rock’n’Roll-Atmosphäre verspeisten wir schmackhafte Burger, Salate, Sandwiches und andere tolle Speisen. Nach einem Stadtbummel ging es dann abends noch ins Kino. Bei „Türkisch für Anfänger“ ließen wir den Abend ausklingen.

Auf den Donnerstag freuten wir uns ganz besonders, denn Hamburg Dungeon statt auf dem Plan. Das war mal eine Geschichtsstunde der ganz anderen Art. Hamburg Dungeon lässt düstere Abschnitte der Geschichte wieder lebendig werden. Mit dem Fahrstuhl des Grauens begann der Weg durch die Geschichte. Wir erlebten mittelalterliche Foltermethoden, die Inquisition, das brennende Hamburg im Jahre 1842, ein Pestkrankenhaus, Störtebekers Hinrichtung, den Klabautermann, die Sturmflut von 1717, ein Zuchthaus, mussten ein Labyrinth bewältigen und besonders Mutige stürzten sich sogar in die Hölle. Ein Erlebnis, dass wir so schnell nicht vergessen werden und weiter empfehlen möchten. Nach einem gemeinsamen Abendbrot  tauchten wir am Donnerstagabend mit den Giganten der Rockmusik in eine interstellare Show im Planetarium Hamburg. Mit fetten Laserbeams ging es an Sternen vorbei und in rasantem Flug durch phantastische Welten. Damit klang unser letzter Abend im wahrsten Sinne des Wortes in Hamburg aus.

Am Freitagmorgen machten wir nach dem Frühstück noch eine Stippvisite in Lübeck. Dann rollte unser Bus wieder in Richtung Insel und vier schöne und erlebnisreiche Tage gingen zu Ende.

Ausbildung von Schülermediatoren

Am 20. und 21.April 2012 trafen sich 19 Schüler/innen der Klassenstufen 6/7 aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, um eine Ausbildung zu Schülermediatoren zu absolvieren.

Dieses Angebot wurde in Kooperation mit dem CJD Insel Usedom-Zinnowitz und dem Netzwerk-Konfliktvermittlung M/V Balance of Power e.V. durchgeführt.

 

 

Es fand beim CJD in Zinnowitz statt und wurde von den Schulsozialarbeiter/innen der teilnehmenden Schulen begleitet und betreut.

Inhalte dieser Ausbildung waren z.B. das Erlernen von Gesprächstechniken in Krisensituationen (damit beide Streitparteien als Gewinner auseinander gehen), Ersthilfe im Streit sowie das Üben an Fallbeispielen.

 

 

 

 

Ziel ist es, ein gutes Schulklima zu unterstützen.

 

Natürlich kamen während der beiden Ausbildungstage Spaß und Freizeit nicht zu kurz, so dass alle Teilnehmer/innen schnell Kontakte knüpften und ein tolles Team entstand.

 

Jennifer, Celina (Kl.6a) und Cindy (7a) werden sich demnächst in den Klassen 5-7 vorstellen und erklären, wie sie bei Streit helfen können.