Zum Arbeitseinsatz bei der Denkmalpflege – 2019

Für den Inhalt dieser Seite ist die Kursleiterin Frau Juretzko verantwortlich.
Die Berichte werden fortlaufend geschrieben, bitte nach unten scrollen.

Wer Geschichte mal anders erleben möchte,ist hier genau richtig.

Dieses Bild ist unsere Vorlage für das Modell. (Quelle: Archiv des HTM Peenemünde)
Unter dem Motto „denkmal aktiv“ machen wir Geschichte in der Denkmallandschaft unserer Region erlebbar.
Wir werden unser Modell der ehemaligen Hauptwache der Heeresversuchsanstalt (Bild) im Maßstab 1:87 auf einer Modellplatte fertigstellen.

Also sind in diesem Jahr auch wieder eine ruhige Hand und Geschick gefragt.

Außerdem werden wir untersuchen, was hat sich im Inselnorden in den letzten 30 Jahren verändert. Mit dem Fotoapparat und Materialien aus den Archiven unserer Region werden wir diese Veränderungen sichtbar machen.

 

Folgende Schüler arbeiten dieses Jahr im Kurs:
Jessica Köster, Jason Lehmann, Luca Degenkolbe, Mick Köster, Eileen Berndt, Paul Buchholz, Tobias Gennat, Jordan Stock, Lukas Köpnick, Maximilian Reinschmiedt und Luke Jornitz.

August

Wer weiß denn sowas?

Wie viele Museen und Ausstellungen kann man in der Region Vorpommern/Greifswald derzeit besuchen? 

?  20  – 30 – 40  ?

Die Kursteilnehmer von Regionalgeschichte sind auf eine Zahl um die 60 (!!!) gekommen …. Das ist schon eine ganze Menge …

 So viele Regentage kann es ja gar nicht im Sommer geben …

😆

Die Mädchen und Jungen stellen derzeit Material zu einem Museum bzw. einer Ausstellung ihrer Wahl zusammen, fertigen anschließend eine Mindmap dazu an und präsentieren am Ende das Ergebnis ihrer Arbeit …

Fotos von Julie, Pauline und Leon vom Heine Filmstudio

Hier die weiteren Vorhaben:

Am 2. September besuchen wir die Heimatstube in Karlshagen und für den 8. September bereiten wir uns alle auf den „Tag des offenen Denkmals“ vor.

11 Jungen und Mädchen haben sich in diesem Jahr für diesen Kurs beworben … 

Man kann auf die Ergebnisse gespannt sein !

September

Am 2. September 2019 waren wir in der Heimatstube im „Haus des Gastes“ in Karlshagen. Wir haben uns hier einen Überblick über die Geschichte des Ortes verschafft. Durch die Informationsplatten und Ausstellungsgegenstände erfuhren wir viel Interessantes über Karlshagen.

Sag mal, weißt du, wie man früher Butter machte, mit der Schreibmaschine schrieb, sein Reisegepäck transportierte oder die Wäsche nach dem Waschen ohne Bügeleisen glatt bekam?

Wir wissen jetzt genau:

In welchem Jahr wurde Karlshagen gegründet?

Woher erhielt die Siedlung ihren Namen?

Wann und von wem wurde das erste „Logierhaus“ – das spätere „Strandhotel“ gebaut?

Wann wurde die Kirche in Karlshagen geweiht?

Wann endete der reguläre Badebetrieb im 20 Jh. in Karlshagen?

Wann und wodurch wurde ein großer Teil der Siedlung Karlshagen zerstört?

Wo befand sich das ehemalige Pionierlager „German Titow“?

Wann erhielt Karlshagen den Titel „Seebad“ wieder?

In der Heimatstube kann man all das erfahren.

Viel Spaß beim Entdecken!

 

Tag des offenen Denkmals

Unseren ersten Einsatz hatten wir schon am 8. September 2019 zum Tag des offenen Denkmals im HTM. Ein großes Lob geht an Eileen und Jessica, die den ganzen Tag unsere kleine Ausstellung betreuten. Aber auch Max, Lukas, Mick, Tobias und Paul haben unsere kleine Ausstellung im HTM auf – bzw. abgebaut und betreut. Über 500  Besucher waren an unseren Arbeitsergebnissen interessiert. Nicht vergessen werden wir unser Zusammentreffen mit einer Trachtengruppe aus Tschechien, das wir natürlich auch im Bild festgehalten haben.

Danke wie immer an alle Mitarbeiter des Museums, die uns unterstützt haben.

Internationale Podiumsdiskussion zum Thema Zwangsarbeit in Peenemünde

Am 30. September 2019 waren wir im HTM und nahmen an einem internationalen Treffen teil. Dabei ging es um die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Zwangsarbeiter in Peenemünde und vor allem um die Rolle der Luxemburger.
Vertreter des Luxemburgischen Verbandes der Zwangsarbeiter und Opfer des Nationalsozialismus und der Botschafter des Großherzogtums Luxemburg Jean Graff besuchten das Museum.
Und wir durften an der Podiumsdiskussion teilnehmen.
Wir hörten Berichte aus Luxemburger Sicht. So erzählten Nachkommen der ehemaligen Zwangsarbeiter über das Leben ihrer Väter und berichteten darüber, was diese Geschichte für sie persönlich und die luxemburgische Erinnerung bedeutet.
Außerdem präsentierte der Regisseur Edmund Bohr erstmals den Trailer zu seinem Film „Operation Hydra“, der 2020 ins Kino kommen wird.

Das war eine sehr interessante Veranstaltung, an die wir uns noch lange erinnern werden.
Wir danken den Mitarbeitern des Museums, das wir das erleben durften.

 

Oktober

Arbeitseinsatz an einem Bodendenkmal

Bei strahlendem Sonnenschein war am 23.10.2019 unser erster Einsatz bei der ehemaligen Hauptwache der HVA. Herr Kaufer und Frau Augustat holten uns aus Karlshagen ab. Nach einer kurzen Einweisung bekamen wir unsere Arbeitsgeräte und dann begannen Luca, Jason, Tobias, Paul, Luke und Jordan mit Herrn Kaufer wieder die Straße freizulegen. So erhielten wir eine Vorstellung davon, wie breit die Straße tatsächlich mal war. Leider konnten wir immer noch nicht alle Begrenzungen finden. Sie reinigten die freigelegte Straße und haben erneute Messungen vorgenommen. Eileen, Mick, Lukas, Max, Frau Juretzko und Frau Augstat reinigten den vorderen Teil der Anlage. Dabei kamen auch fast unversehrte Steine bzw. Kacheln zu Vorschein.

Nach getaner Arbeit nahmen wir alles in Augenschein und freuten uns über das Ergebnis. Vielen Dank an das HTM, die uns wie immer bei unserer Arbeit so toll unterstützt haben.

 

Kenntnisse über Schädigung vorgeburtlicher Entwicklung erhalten

15 Mädchen nahmen in diesem Jahr am Projekt „Eltern auf Probe – Projekt Babybedenkzeit teil.
Am Mittwoch, 23. Oktober erhielten die Mädchen der Gruppe 2 ihren „Nachwuchs“ …

Am Donnerstag, 24. Oktober tauschten nicht nur unsere 15 Schülerinnen ihre Erfahrungen der ersten sehr kurzen Nacht miteinander aus … Für beide 9. Klassen gab es auch an diesem Vormittag durch Frau Friedrich organisiert eine Veranstaltung zum Thema „Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf die vorgeburtliche Entwicklung“ .

Dabei beschrieb Frau Schröter vom Verein “Pro familia” sehr anschaulich die Folgen für das Baby alkoholkranker Mütter. Beim Vergleich eines gesunden mit einem drogengeschädigten Simulationsbaby zeigten sich einige Schüler über die Folgen des Missbrauchs doch recht betroffen.

Der Unterschied wird jedem deutlich. Alkoholgeschädigte Säuglinge unterscheiden sich von gesunden Babys in sehr markanten äußeren Merkmalen, von den geistigen Schäden, die sie durch den Alkoholmissbrauch der Mutter erlitten haben, ganz zu schweigen… Es ist kaum zu glauben, dass beide Babys im gleichen Alter sind!

 

Der Anteil geschädigter Babys an der Gesamtzahl der Neugeborenen überrascht schon !!!
Oder ???

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Schröter von „Pro Familia“ für die freundliche Unterstützung!!!

 

Viertklässler aus Zinnowitz zu Besuch

Am 22. Oktober 2019 besuchten uns die interessierten Viertklässler aus der Grundschule in Zinnowitz.

Nach der Begrüßung durch Frau Schönberg und der Besichtigung der Sport- und Spielanlagen folgten die Mädchen und Jungen der herzlichen Einladung zum Frühstück in die Cafeteria. Hier hatten die Mädchen der Schülerfirma unter der Leitung von Frau Truxa  Sandwiches und Milch als Überraschung vorbereitet.

In zwei Gruppen nahmen anschließend die Gäste an verschiedenen Unterrichtseinheiten in unseren Fachkabinetten teil. So sahen sie bei Frau Truxa eine Physikstunde, Frau Höhn gab Einblicke in die Fächer Chemie und Biologie, bei Frau Juretzko nahmen alle an einer geografischen „Welt“reise teil und bei Frau Niendorf konnten die Mädchen und Jungen auch ihre künstlerische Seite demonstrieren.

Gemeinsam mit Frau Friedrich, unserer Schulsozialarbeiterin und Frau Schult, unserer stellvertretenden Schulleiterin, ging es zu einem Besichtigungsrundgang durch das Schulhaus.

Zum Abschied gab es noch ein Erinnerungsfoto im herbstlichen (grünen) Klassenzimmer.

Wir hatten sehr nette und interessierte Grundschüler bei uns zu Gast und möchten uns für euren Besuch an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Vielleicht können wir den einen oder die andere bei uns im August nächsten Jahres als Schüler unserer Schule wieder begrüßen.

Wir würden uns sehr freuen!

Projekt „Eltern auf Probe“ 2019 gestartet …

In diesem besonderen Projekt „Eltern auf Probe – Babybedenkzeit“ lernen Jugendliche, was es bedeutet, Eltern zu sein und Verantwortung für ein Baby zu übernehmen.
Natürlich haben wir uns dazu nicht kleine süße Babys aus der Kita geborgt; realisiert wird dieses Konzept von unserer Schulsozialarbeiterin Frau Friedrich gemeinsam mit Frau Schröter von der Beratungsstelle “pro familia” in Wolgast mit Hilfe von sogenannten Babysimulatoren, die schreien, gefüttert oder gewickelt werden wollen.

Jeder ahnt jetzt bereits im Vorfeld … das wird ein Lehrstück über Schlaflosigkeit, nervenaufreibende Verantwortung und große Gefühle …

Fünfzehn Schülerinnen der Klassenstufe 9 entschieden sich mit Einwilligung ihrer Eltern zur Teilnahme an diesem Projekt im Oktober.

Die erste Gruppe startete bereits am 16. Oktober 2019 ab 13 Uhr mit der Übergabe und Einweisung in die Handhabung der Babysimulatoren. Ihr Projekt endete mit der Rückgabe und Auswertung am Sonnabend, 19. Oktober 2019.

Für 4 Tage und 3 Nächte wurden sie nun “Muttis auf Probe“!!

Die zweite Gruppe startete am 23. Oktober 2019.

Hier bereits erste Fotos …

Zur Finanzierung des Projektes haben die Mädchen Kuchen gebacken und diesen dann mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Friedrich in der Hofpause verkauft …

Gruppe 1

16. Oktober  … die Übergabe der Babys 

Die Babysimulatoren sehen wirklich täuschend echt aus…

Und wie bei einem richtigen Baby muss von nun an die „Mutter auf Probe“ alle Bedürfnisse des Kindes wahrnehmen. Wie ein echtes Baby verlangt der Babysimulator regelmäßig und auch lautstark nach Aufmerksamkeit. Dann muss es z.B. mit dem Fläschchen gefüttert werden und anschließend sein Bäucherchen machen. Aber auch das Baby wickeln oder es liebevoll im Arm wiegen und beruhigen gehört zu den Aufgaben der Eltern auf Probe.  Das Beste kommt jetzt … das alles natürlich auch nachts.

Fotos: Frau Friedrich und Lara

Nach der Rückgabe und dem Auswertungsgespräch erhalten die Teilnehmerinnen ein Elternzeugnis … Wie man hörte ist die Auswertung bei der ersten Gruppe sehr gut gelaufen. Alle Mädchen überzeugten in ihrer „Mutterrolle“,  haben in dieser Zeit meist richtig reagiert und sich fürsorglich um ihr Baby gekümmert. Aber  …   es war wohl auch ganz schön anstrengend …

Gruppe 2

Am 23. Oktober …

… nahmen die Mädchen der 2. Gruppe ihre Babys in Empfang. Dabei konnten sie sich auch davon überzeugen und es einmal ausprobieren, wie sich der Babybauch in den letzten Schwangerschaftswochen anfühlt …

Mit einem richtigen Baby dürfte man dies aber nicht machen!!!

Fotos: Frau Friedrich

Freudestrahlend geht es nun aus der „Klinik“ nach Hause …

Für die nächsten 4 Tage und 3 Nächte schlüpfen die Mädchen in ihre neue Rolle …

„Mutti auf Zeit“ !!!

Die Teilnehmer zum/über das Projekt :

Frau Friedrich befragte am Schluss die Mädchen und fasst die geäußerten Meinungen so zusammen:

„Die teilnehmenden Mädchen fanden den Umgang mit den Babysimulatoren interessant. Sie konnten Erfahrungen darüber sammeln, wie es ist, sich rund um die Uhr um die Bedürfnisse eines Kindes zu kümmern. Dabei wurde ihnen bewusst, dass ihre bisherigen Vorstellungen von der Realität etwas abweichen, und dass die Verantwortung für ein Baby die eigenen Wünsche in den Hintergrund rückt.
Diese Erkenntnis hat einige Schülerinnen darin bestärkt, die eigene Familienplanung etwas realistischer zu überdenken. Den Kurs würden alle Mädchen unbedingt weiterempfehlen.“

Über das Ergebnis der „Elternzeit“ berichtet Frau Friedrich weiter …

„Unsere „jungen Muttis“ haben ihr Muttersein allesamt gut durchgehalten und mit tollen Ergebnissen beendet. Bei der Auswertung zeigte sich, dass einige von ihnen sogar 100 Prozent schafften.“

Das bedeutet demzufolge, dass diejenigen, die 100 Prozent erreichten, auch absolut alles richtig gemacht haben. 

Wow … ,wer kann das schon von sich behaupten, alle Achtung!!! 

 

 

Aus dem Praktikum zurück …

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse absolvierten in der Zeit vom 14. bis 18. Oktober 2019 ihr letztes einwöchiges Praktikum. Frau Schulz hat sie an ihren Arbeitsstellen besucht…

Heiß begehrt waren wie in den Vorjahren die Praktikumsplätze in den Kitas von Karlshagen und Trassenheide. Es ist schon kurios, wie viele Schüler/innen sich einen Beruf mit Kindern vorstellen könnten … Aber auch handwerkliche und medizinische Berufe waren bei den Zehntklässlern gefragt …

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Praktikumsbetriebe für die zuverlässige Betreuung und Anleitung.