Garnieren und verzieren mit Oliver Knüppel

Beim Kurs „Fit fürs Leben“  ging es mit dem Starkoch Oliver Knüppel unlängst mal wieder um den guten Geschmack.

Da das Auge, wie bekannt, auch mitisst, stand nun das kreative Garnieren und  Verzieren auf dem „Speiseplan“ .

Es wurden Buttermilchmuffins gebacken, Schokoerdbeeren und Bananen mit weißer und dunkler Schokolade dekoriert.

Es versteht sich doch von selbst, dass  anschließend das Ergebnis nicht nur ausgiebig mit den Augen begutachtet wurde …

Die Teilnehmer bedanken sich auf diesem Wege ganz herzlich bei Herrn Knüppel für sein Engagement und freuen sich schon auf die weitere Zusammenarbeit im Herbst.

  

Deutsch-Polnische Bildungsreise 2017


Vom 28. bis 31. März 2017 waren unsere 3 Schüler der 8. und 9. Klassen, Ben, Tom und Nico, Teil einer Schülerdelegation, die gemeinsam mit  Schülerinnen und Schülern des Runge-Gymnasium Wolgast , der Europäischen Gesamtschule Insel Usedom sowie des Lyceum Świnoujście (Polen) im Rahmen einer Schülerbegegnung nach Warschau reisten.

Diese 3 tägige Projektreise wurde durch das Historisch-Technische Museum Peenemünde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und der Stadt Świnoujście unter anderem mit dem Ziel organisiert, das Geschichtsverständnis der Schüler/innen zu fördern.

Mit vielen Eindrücken kehrten sie nach Hause zurück…

Hier geht es zum Bericht…

Girlsday 2017

Informiere dich über
„deinen Beruf“.

Folge dem Link – er führt dich auf die aktuelle Seite von  www.girlsday-mv

Um am Girls’Day teilnehmen zu können, musst du dich an diesem Tag vom Unterricht freistellen lassen. Dazu müssen deine Eltern einen Antrag an die Schule stellen. Einen solchen Antrag kannst du dir hier herunterladen. Wenn du unten auf den Link drückst, wird der Antrag automatisch heruntergeladen. Du brauchst ihn dann nur noch ausdrucken, ausfüllen und von deinen Eltern unterschrieben in der Schule abgeben.

Download Freistellungsantrag_2017 

 

Wer wird denn hier erwartet?

Es ist Freitagnachmittag, 14.00 Uhr.  

15 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen haben gemeinsam mit ihren Geschichtslehrerinnen Frau Juretzko und Frau Frick ihre Sitzplätze in der Aula der Schule eingenommen.

Dieser Eingangssatz ist für einen Artikel schon sehr ungewöhnlich. Es kommt aber noch besser…

Sie alle erwarten die Ankunft eines weit gereisten Gastes.

Alle sind freiwillig hier – mussten nicht erscheinen und erhalten dafür auch im Nachhinein keinerlei schulische Vergünstigungen.

Es wird kein Popstar erwartet, und es handelt sich auch nicht um ein Rock-Konzert …

Die Ankunft verzögert sich aber durch die weite Anreise – letztlich um fast 2 Stunden… und trotzdem sind fast alle noch da, nur einige wenige sind kurz vorher etwas enttäuscht gegangen.

Wer wird denn hier nur erwartet?

Hier geht’s weiter …

Aus der Geschichte lernen – Begegnung mit einer Überlebenden – Kopie

Es ist Freitagnachmittag, 14.00 Uhr.  

15 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen haben gemeinsam mit ihren Geschichtslehrerinnen Frau Juretzko und Frau Frick ihre Sitzplätze in der Aula der Schule eingenommen…

Dieser Eingangssatz ist für einen Artikel schon sehr ungewöhnlich. Es kommt aber noch besser…

… sie alle erwarten die Ankunft eines weit gereisten Gastes.

Alle sind freiwillig hier – mussten nicht erscheinen und erhalten dafür auch im Nachhinein keinerlei schulische Vergünstigungen.
Es wird kein Popstar erwartet, und es handelt sich auch nicht um ein Konzert …

Die Ankunft verzögert sich aber durch die weite Anreise – letztlich um fast 2 Stunden… und trotzdem sind fast alle noch da, nur einige wenige sind kurz vorher etwas enttäuscht gegangen.

Wer wird denn hier nur erwartet?

Die Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen folgten einer Einladung zu einer ungewöhnlichen Zeitreise mit

Noell Vensini.

Vor fast 75 Jahren hatte Frau Vensini keinen Namen mehr, sondern war nur noch die

Nummer 47184.

Die gebürtige Korsin lebte 1942 vorübergehend bei ihrer Tante im französischen Städtchen Montpellier.
Hier schloss sich die damals 16 jährige der Widerstandsbewegung  Resistance an und überbrachte als Kurier mit anderen verbotene Flugblätter und Zeitungen, sammelte aber auch Waffen.

Sie „entschuldigt“ sich heute fast für ihr Tun mit den Worten:
Ja, damals übersah man die Tragweite noch nicht.“ ,
und meint eigentlich damit, mögliche Folgen, Gefahren, Konsequenzen für sich.

Eines Tages „flog sie auf“ , wurde von der Gestapo verhaftet und ein Jahr später, 1943, über mehrere andere Stationen  ins Konzentrationslager Ravensbrück nach Deutschland deportiert.Es war das einzige KZ, das ausschließlich nur für Frauen errichtet wurde.

In Anwesenheit ihrer Tochter und ihres Enkels und weiterer angereister französischer Jugendlicher berichtete die nun 90 jährige über ihre Zeit und ihr Leiden im Konzentrationslager. Geduldig und ohne Pathos beantwortete Frau Vensini  die vielen Fragen ihrer aufmerksamen Zuhörer.

  

Die absolute Stille im Publikum wurde nur einmal durch ein lauteres Raunen unterbrochen.
Frau Vensini schilderte gerade  in diesem Augenblick ihre Befreiung durch die Rote Armee im April 1945. Sie wog damals nur noch 28 Kg!
Unfassbar!

Sie brauchte danach noch einen Monat bis sie ihre Eltern in Brüssel wiedersah. Diese waren die ganze Zeit über ihren Verbleib im Ungewissen und hatten erst kurz zuvor vom Schicksal ihrer Tochter erfahren.

Bis heute engagiert sich die Überlebende von Ravensbrück für Völkerverständigung, reist in Schulen  und scheut keinen noch so weiten Weg,  um als eine der letzten Augenzeugen mahnend und aufklärend zu wirken.

Wir danken Ihnen, Frau Vensini für Ihren Besuch und wünschen Ihnen alles Gute!

Am Dienstag werden die Schülerinnen und Schüler der 9.Klasse die Gedenkstätte Ravensbrück besuchen.