Grüße aus dem Ukranenland

Liebe Grüße erreichten uns gerade von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a .

Heute ging es seemännisch zu – eine Flussschifffahrt mit der „SVAROG“ auf der Uecker,  dem ersten in Deutschland rekonstruierten Slawenschiff: Das Ukranenland stellte den Kapitän, die SchülerInnen stellten die Mannschaft.

Nach der interessanten Führung durch das Ukranenland

wurde Knüppelkuchen gebacken…

Wir wünschen noch schöne Tage und Erlebnisse …

 

Schule einmal anders

Es war der wirklich erste schöne Tag seit langem, den die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b gemeinsam mit ihrem Klassenleiter zu einem Ausflug in die Zooschule in den Wolgaster Tierpark nutzten.

Hier geht es zum Bericht

 

 

Zur Zooschule bilingual

Es war der wirklich erste schöne Tag seit langem, den die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b gemeinsam mit ihrem Klassenleiter zu einem Ausflug in die Zooschule des Wolgaster Tierparks nutzten.

Bereits der Anreiseweg machte dem Namen „Wandertag“ alle Ehre… Letztlich waren es wirklich nur 2,8 km Fußmarsch entlang des Peenestroms, der Spitzhörnchenbucht bis fast zum Dreilindengrund. Es war eine schöne Wanderung – offiziell  benötigt man eine knappe halbe Stunde zur Bewältigung dieser Entfernung. Die Rückreise mit dem Bus dauerte aber bestimmt doppelt so lang.

Im Tierpark angekommen und nach einer Stärkung führte uns die Pflegerin Annette durch den Zoo. Dabei testete sie immer wieder ganz gezielt das Vorwissen ihrer Besucher.  Es war schon sehr erstaunlich, was der eine oder andere dieser Klasse über die Lebensweise einzelner Tierarten wusste.

Große Eindrücke hinterließen die neugierige Ziegen, die zahmen Frettchen, die kuschelweiche Kaninchen und der erst 4 Tage alte Mausnachwuchs. Die Begeisterung für frei laufende Mäuse hält sich sonst doch bestimmt in Grenzen- heute wurden sie gestreichelt , fand man sie sooo niedlich und man kehrte sogar in das Mäuse-Haus ein.    

Die Liste der künftigen neuen Hausbewohner, liebe Mütter und Väter, die man sich sehr gerne zulegen möchte, wurde mit der Dauer des Zoobesuches immer länger. Mahnend hatte die Tierpflegerin Annette für diese Fälle immer auch die nicht so erfreuliche Kehrseite der Tiere parat.
 

Nach der Führung erforschten nun die SchülerInnen in Teams einzelne Tiergruppen und fertigten dazu bilinguale Steckbriefe an.

Die Rückreise per Bus bescherte uns eine Rundreise durch das schöne Hinterland der Insel, wir erfuhren u.a. wo die Ortschaften Sauzin, Ziemitz, Neeberg, Krummin , Zecherin …  ,  … ,   …  liegen.

Man stelle sich nur vor, dass dies der alltägliche Schulweg für viele Schüler ist.

Kulturelle Vielfalt auf 40 qm

Irgendwie sind wir alle anders,
aber irgendwie sind wir auch alle gleich. 

Dieser Aussage widmeten sich heute die SchülerInnen unserer 8. und 9. Klassen gemeinsam mit Schülern nichtdeutscher Herkunft.
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen Begriffe wie Kultur und Identität.

Was bedeutet überhaupt Kultur und woran lassen sich Kulturen erkennen?
Warum verhalten sich Menschen, die der gleichen Kultur und Religion angehören, doch sehr unterschiedlich?

Antworten auf diese Fragen fanden die Schüler beim Erforschen ihrer eigenen Kultur.
Nur, weil wir alle mehr oder weniger aus derselben Region stammen, haben wir dennoch unterschiedliche Wertvorstellung- aber woran liegt das?
Bildung, Erziehung, soziales Umfeld- all diese Umstände bestimmen, wer wir sind.
Unsere Zusammenkunft mit dem interkulturellen Trainer Dirk Adams aus Berlin  und Oxana Petrenko eröffnete uns Möglichkeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen jedem Menschen zu finden, und somit unserer kulturellen Identität ein Stück näher zu kommen.
Einen besonderen Schwerpunkt bildete der Einblick in das Frauenbild anderer Kulturen.
Anhand der fiktiven Albatros-Kultur erfuhren die Schüler am eigenen Leib, dass es immer wichtig ist, Gesehenes zu hinterfragen, bevor man ein Urteil fällt.

Herr Niemann

 

Afrikanisch kochen

Die Teilnehmerinnen des Kurses „e-pals“ hatten die Idee, gemeinsam mit ihren Mitschülern aus Afrika etwas Landestypisches zu kochen.

So wählten Pa Sarjo und Sait aus Gambia das Rezept „Benachin“ aus.
Als unsere Miniköche davon erfuhren, waren sie sofort Feuer und Flamme und wollten auch mit dabei sein.

Und so kochen alle gemeinsam unter der Leitung von Pa Sarjo und Sait leckeres afrikanisches Essen. Shiv aus Indien und Abdi aus Somalia schlossen sich ebenfalls an. Nicht alle afrikanischen Gewürze waren in der Lehrküche aufzutreiben und auch beim Fleisch wurde etwas „abgeändert“. Aber das tat dem Spaß und dem Geschmack keinen Abbruch!!! Die Gewürze wurden durch deutsche ersetzt – und so wurde es eben ein deutsch-afrikanisches Gericht. 🙂