Berufe hautnah erleben: Klasse 3a besucht Polizeirevier Heringsdorf

Nachdem die Klasse pünktlich am Bahnhof in Karlshagen gestartet war, wurden sie eine gute halbe Stunde später bereits von Herrn Gückstock, unserem „Schulpolizisten“, am Eingang des Reviers begrüßt. Nach einer kurzen Einführung und Belehrung startete die 24 Kinder starke Gruppe mit Frau Verclas und zwei Eltern den Rundgang durch die Räume der Polizeiwache.

Besonders spannend war es, eine Gewahrsamszelle von innen zu sehen und dem wachhabenden Polizeibeamten am Empfang des Reviers bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Außerdem guckten sich die Kinder die Schutzkleidung eines Polizisten an und konnten schätzen, wie schwer so ein Schutzhelm tatsächlich ist.

Die Frühstückspause diente nicht nur der Stärkung, sondern wurde auch genutzt, um den beruflichen Werdegang einer Polizistin genauer zu beleuchten. Herr Gückstock erklärte, in welchen Schulfächern besonders gute Noten erbracht werden müssen, um bei der Polizei arbeiten zu können. Für viele Kinder hatte dies einen Aha- Effekt, warum sich fleißiges Lernen auszahlt.

Abschließend ging es in einen besonderen Raum, in dem erkennungsdienstliche Maßnahmen stattfinden: Fotos, Körpermessungen und Fingerabdrücke. Jedes Kind durfte mit einem Polizeibeamten einen Fingerabdruck abnehmen lassen.

 

Zu guter Letzt wurden das Außengelände sowie die Fahrzeuge mit und ohne Motor begutachtet. Die Kinder stellten eine Vielzahl interessierter Fragen und waren voll bei der Sache!

Ein herzliches Dankeschön geht an das Polizeirevier Heringsdorf, Herrn Gückstock und die freundlichen Polizeibeamten, die uns viele Einblicke in ihren Beruf gegeben haben! Auch den Eltern, die diesen Tag mit organisiert und begleitet haben: Vielen lieben Dank!

 

Text und Fotos: Frau Verclas

Nachbarsprache wird reanimiert – 1.-Hilfe-Projekt an der Heinrich-Heine-Schule Karlshagen

Durchgeführt wurde das Projekt vom Team der Universitätsmedizin Greifswald sowie des Universitätsklinikums Nr. 1 der Pommerschen Medizinischen Universität Stettin.

Im ersten Teil erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Klassen 5a, 6a, 6b, 7b und 8 eine altersgerechte und praxisnahe Einführung in die grundlegenden Prinzipien der Ersten Hilfe sowie der Wiederbelebung – „Basic Life Support“. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Kommunikation: Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit zentralen Begriffen der Ersten Hilfe in der polnischen Nachbarsprache auseinander und sammelten so wertvolle interkulturelle Erfahrungen.

Nach dem theoretischen Einstieg folgte eine intensive praktische Trainingsphase mit modernen Simulatoren. Alle hatten ihren eigenen Simulator und wurden durch das Team von qualifizierten Instruktorinnen und Instruktoren professionell begleitet.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten während des gesamten Projekttages großes Engagement und Interesse. Besonders die praktischen Übungen fanden großen Anklang, und viele äußerten, wie wichtig und spannend für sie das Thema Erste Hilfe ist. Das Projekt trug maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für lebensrettende Maßnahmen zu sensibilisieren.

Ein herzlicher Dank gilt den betreuenden Lehrkräften sowie der Schülerfirma, die für eine gelungene Verpflegung für die Gäste sorgte.

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung kommunikativer, sozialer und interkultureller Kompetenzen und stärkt zugleich die Zusammenarbeit zwischen den Partnerschulen in Deutschland und Polen. Bereits geplant ist ein weiteres gemeinsames Treffen mit den Schülerinnen und Schülern aus Stettin. Der Veranstaltungsort wird noch abgestimmt – vorgesehen ist ein gemeinsames Training in deutsch-polnischen Tandems, bei dem Reanimation und Basic Life Support weiter vertieft werden sollen.

Das Projekt „NaRet – Nachbarsprache wird reanimiert“ wurde durch das Programm Interreg VI-A Mecklenburg-Vorpommern / Polen unterstützt und stellte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Mittelpunkt.

Text und Fotos: Team der Regionalen Schule „Heinrich-Heine“ mit Grundschule Karlshagen

„Breakfast adventure“ an der Heine-Schule Karlshagen

Beim Kochen arbeiteten alle sehr harmonisch zusammen: Jeder hatte eine Aufgabe, und wer nicht direkt kochte, half beim Tischdecken oder später beim Aufräumen. Nachdem alles fertig war, genossen alle gemeinsam das Frühstück.

Anschließend wurde zügig aufgeräumt, und alle gingen satt, zufrieden und gut gelaunt nach Hause.

In der nächsten Englischstunde beschäftigten wir uns weiter mit dem Thema Rezepte, sahen kurze Kochvideos und verglichen Frühstücksgewohnheiten im englischsprachigen Raum. Zu Hause gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Rezepte auf Englisch, die anschließend im Schulhaus ausgestellt wurden.

Text und Fotos: Mrs Schellner

„Schule mit Herz“ in Aktion: Heinrich-Heine-Schule Karlshagen beteiligt sich am Kinderlebenslauf 2026

Der Kinderlebenslauf führt symbolisch quer durch Deutschland: In Form eines Staffellaufs wird ein Staffelstab von Ort zu Ort weitergetragen – auch über die Insel Usedom. Jede teilnehmende Gruppe gestaltet ihre Etappe individuell und setzt dabei ein sichtbares Zeichen der Unterstützung.
Auch unsere Schule war Teil dieser besonderen Aktion. Neben unseren Schülerinnen und Schülern unterstützten auch Eltern der Schule die Laufetappe aktiv. Darüber hinaus beteiligten sich Kinder unserer Schule, die zugleich im FSV Karlshagen Fußball spielen, und trugen so ebenfalls zum Gelingen der Aktion bei. Gemeinsam setzten alle Beteiligten ein starkes Zeichen der Gemeinschaft. Mit viel Motivation und Teamgeist wurde der Staffelstab entgegengenommen und weitergetragen – ein Moment, der den Zusammenhalt aller Beteiligten eindrucksvoll widerspiegelte.
Der Kinderlebenslauf wird neben dem Bundesverband Kinderhospiz auch von starken Partnern wie Porsche unterstützt, die zur Sichtbarkeit und Umsetzung des Projekts beitragen. Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem die klare Botschaft: Kein betroffenes Kind und keine Familie soll sich allein fühlen.
Als „Schule mit Herz“ war es für uns selbstverständlich, diese wichtige Initiative zu unterstützen. Die Teilnahme hat nicht nur sportlichen Einsatz gefordert, sondern auch das Bewusstsein für ein sensibles Thema gestärkt. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten dabei erleben, wie wichtig Gemeinschaft, Mitgefühl und soziales Engagement sind.
Wir sind stolz, Teil des Kinderlebenslaufs gewesen zu sein, und freuen uns darauf, auch in Zukunft ähnliche Projekte zu unterstützen.
Text und Fotos: Frau Braun