Spätestens in der vorletzten Klasse sollte man beginnen, sich mit dem Thema Bewerbung zu beschäftigen. So reicht die Zeit, um Ideen auch mal zu verwerfen und Alternativen zu suchen.
Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 stand die erste Novemberwoche 2014 ganz unter dem Motto „Berufsfrühorientierung“ und „Bewerbertraining„.
Dieses Ereignis wurde überall in unserer Republik feierlich begangen.
25 Jahre!!!
Die einen, die den 9. November 1989 bewusst mit erlebt haben, werden vielleicht sagen: „Daran kann ich mich noch genau erinnern – als wäre es erst gestern gewesen!“
Unsere 15- bis 17-jährigen Schüler haben verständlicherweise bestenfalls Bilder aus dem Fernsehen vor Augen.
Anlässlich dieses Jahrestages besuchten die 9. und 10. Klassen deshalb am 10. November das HTM Peenemünde. Ein kompetenter Augenzeuge war angereist.
Der Regisseur Matthias-Joachim Blochwitz filmte damals im November und Dezember 1989 rund um die Berliner Mauer. Ihn interessierten nicht vorrangig die unzähligen Ostdeutschen, die sich nun tausendfach in den Westteil der Stadt drängten. Davon gibt es mittlerweile tausendfaches Bildmaterial. Viel mehr ging es dem damals jungen Filmer um die Personen an der Grenze, die zum Teil seit 28 Jahre die Berliner Mauer schützten. Was diese Grenzsoldaten in diesem Moment der Grenzöffnung bewegte – danach fragte der Regisseur Blochwitz.
Aus diesem einmaligen Bild- und Tonmaterial entstand der Film „Grenzdurchbruch ’89“.
Anschließend besuchten die SchülerInnen die aktuelle Sonderausstellung „Das Erbe der Sowjetarmee in Deutschland„.
Nach fast 50 Jahren verließ im Jahr 1994 die sowjetische Armee Deutschland, das nun die volle staatliche Souveränität erhielt. Der Journalist Thilo Gehrke zeigt in seinen Fotos was damals zurück blieb.
Frau Juretzko stimmte die Schüler auf diese Ausstellung ein…
Auch Natallia, unsere Gastlehrerin aus Weißrussland, informiert sich über dieses Kapitel der jüngsten Geschichte…
Die erste Novemberwoche 2014 stand in diesem Schuljahr für unsere 9. Klasse unter dem Motto „Berufsfrühorientierung“.
Erstmals haben wir alle Bereiche rund um die Bewerbung in einer Woche fächerübergreifend aufgegriffen.
Am Montag wurden in Deutsch und Englisch komplette Bewerbungsmappen erstellt.
Beim Besuch des BIZ in Greifswald am Dienstag konnte sich jede/r Schüler/in über seinen Praktikumsberuf sowie andere Berufe individuell informieren. Unterstützt wurde die Klasse dabei von unserer zuständigen Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, Frau Nitsche. Sie erklärte auch den Aufbau des BIZ, damit jeder in der Lage ist, sich selbständig Informationen im weiteren Bewerbungsverlauf zu holen.
Der Mittwoch diente der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.
Zunächst schrieben alle einen Eignungstest unter testähnlichen Bedingungen.
Besonders der Zeitdruck und die Themenvielfalt der zu lösenden Aufgaben forderte ein Höchstmaß an Konzentration.
Bei der Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch wurde es dann konkret.
„Was ziehe ich an?“, „Gebe ich meinem Gesprächspartner die Hand zur Begrüßung?“, „Was ist pünktlich?“, aber auch „Was sind meine Stärken?“, „Welche Fragen könnten an mich gestellt werden?“ und „Was darf ich fragen?“, aber auch die Körpersprache waren Thema.
Donnerstag erschien jeder zu seinem persönlichen Gesprächstermin im Jugend- und Vereinshaus Karlshagen, um sich mit den Bewerbungsunterlagen um seinen Praktikumsplatz zu bewerben.
Die Gespräche führten Fachleute aus der Wirtschaft.
Quelle: OZ vom 7.11.2014
Der Veranstaltungsort außerhalb von Schule und die unbekannten Gesprächspartner machten die Bewerbungsgesprächssituation ziemlich realistisch.
Die einzelnen Gespräche wurden sofort im Anschluss individuell ausgewertet und es gab wertvolle Hinweise, was gut gelungen, aber auch was unbedingt verbessert werden muss.
Am Freitag hatte dann nochmals jeder die Möglichkeit, die Bewerbungsunterlagen für das Betriebspraktikum im Deutschunterricht zu überarbeiten.
Fazit: Eine anstrengende, sehr praxisbezogene Projektwoche, die allen Schüler/innen die Bedeutung der Klassenstufen 9/10 im Hinblick auf das Wichtigste für die nahe Zukunft, das Bewerbungsverfahren für die Ausbildung, deutlich machte.
Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung.
Frau Schulz, Frau Röhr Verantwortliche Berufsfrühorientierung
Kürbisse und Kostüme: An Halloween kommt man zurzeit nicht vorbei. Selbst die 5.Klassen feierten gemeinsam Halloween. Aber haben wir deshalb jedes Jahr am 31.Oktober schulfrei und Feiertag?
Wohl eher nicht!
Am morgigen Reformationstag feiern Protestanten den Tag, an dem Martin Luther vor fast 500 Jahren seine 95 Thesen an die Kirche in Wittenberg geschlagen hat. Darin kritisierte er die Ablasspraxis der Kirche.
Der Reformationstag ist in den ostdeutschen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag, in Berlin und den westdeutschen Ländern nicht.
2017 hat die Reformation 500. Jahrestag.
Und nun noch ein Hinweis der Polizei:
Man hat Verständnis für allen möglichen Schabernack, vorausgesetzt, es werden Grenzen eingehalten. Süßes einfordern gehe in Ordnung. Aber „Hexen, Kobolde oder Zombies“, die nichts bekommen, sollten das respektieren.
Volle Joghurtbecher, rohe Eier oder dergleichen an Wände zu werfen sei kein Spaß, sondern Sachbeschädigung.
Deshalb beherzigt diesen Hinweis. Wir wünscht euch einen schönen Feiertag, wozu ihr ihn auch immer nutzen wollt… 🙂
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